Nvidia wirbt mit Intels Sandy-Bridge-Plattform

Volker Rißka 39 Kommentare

In zwei Pressemitteilungen hat Nvidia bekannt gegeben, dass bereits zum Start des Jahres 2011 mehr als 200 neue Systeme mit Intels neuer Prozessorgeneration und einer GeForce-Grafiklösung bereitstehen sollen. Zudem sind einige der neuen Intel-Chipsätze einmal mehr für SLI zertifiziert, womit Geld in Nvidias Kasse fließt.

Auch wenn die Sandy-Bridge-Prozessoren über eine integrierte Grafikeinheit verfügen, bleibt Nvidia optimistisch. Dabei greift man auf Daten der Marktforscher von Mercury Research zurück, die erwarten, dass sich der Absatz diskreter GPU-Lösungen von 2009 bis 2014 verdoppeln wird. Zudem stochert man auf den begrenzten Fähigkeiten der integrierten GPU herum und gibt an, dass die GeForce-GPUs im Unterschied zur auf der Sandy-Bridge-CPU integrierten Grafik-Engine eine hohe Grafikleistung, zahlreiche zusätzliche Features und Kompatibilität mit aktuellen PC-Spielen bieten – einschließlich derjenigen, die auf Microsoft DirectX 11 basieren.

Dass man jedoch auch mit Intel zusammenarbeitet, zeigt die SLI-Zertifizierung. Durch die Lizenzierung können Anwender, die künftig ein SLI-zertifiziertes, P67-basiertes Motherboard mit einem Sandy-Bridge-Prozessor erwerben, ihren PC mit einer oder zwei GeForce-GPUs ausstatten. Auf ausgewählten Plattformen ist auch 3-Wege-SLI möglich. Voraussetzung hierfür ist der Einsatz eines nForce-200-Chips auf dem Motherboard, der die Anzahl der PCI-Express-Lanes für Grafikkarten deutlich ausbaut.