Gigabyte zeigt „G1-Killer“-Mainboard nun vollständig

Michael Günsch
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Nach den ersten Bildausschnitten des G1-Killer-Mainboards zeigte Gigabyte die X58-Platine auf der CES 2011 nun in voller Größe. Auf den ersten Blick wird klar, dass Gigabyte damit Enthusiasten und Gamer ansprechen will.

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Das Mainboard trägt die Bezeichnung G1.Assassin und stellt offenbar das Flaggschiff der neuen G1-Killer-Serie dar, die man als Gegenstück zu Asus' R.O.G.-Serie betrachten kann. Das G1.Assassin setzt auf Intels X58-Plattform mit dem Sockel LGA 1366, statt auf die neue P67-Plattform mit LGA 1155 für „Sandy Bridge“. Der X58-Chipsatz stellt bis dato allerdings zusammen mit den LGA-1366-CPUs auch noch die High-End-Plattform von Intel dar. Völlig untypisch für Gigabyte ist die Farbgebung der Platine, bei der Schwarz und Neon-Grün dominieren. Als erstes springen einem die ungewöhnlich geformten Kühlkörper über North- und Southbridge sowie den CPU-Spannungswandlern ins Auge. Ihr Design ist an Komponenten von Schusswaffen angelehnt, was vermutlich vor allem Shooter-Spieler ansprechen soll.

Gigabyte G1-Killer Gaming Motherboard
Gigabyte G1-Killer Gaming Motherboard

Für Grafikkarten stehen vier PCI-Express-X16-Slots zur Verfügung, von denen die Hälfte über 16 Lanes angebunden sind. Bei Vollbestückung mit vier Grafikkarten werden die Slots elektrisch als PCI-Express-X8 ausgeführt. Laut Semiaccurate soll die Platine 3-Way-SLI und Quad-CrossFireX unterstützen. Wie bereits bekannt, stehen sechs SATA-3Gbps- und zwei SATA-6Gbps-Ports zur Verfügung und sechs DDR3-RAM-Slots ermöglichen einen Triple-Channel-Betrieb mit sechs Modulen. Wie bereits der Name des Boards andeutet, kommt eine „Killer“-Netzwerklösung aus dem Hause Bigfoot Networks zum Einsatz. Dabei handelt es sich um das Modell E2100, das mit 1 GByte eigenem DDR2-Speicher daherkommt. Auch beim Sound setzt man auf spezielle Hardware: ein X-Fi-Audio-Chip von Creative mit 128 MB Speicher und zusätzlichen Verstärkern soll für satten Sound sorgen.

Gigabyte G1-Killer Gaming Motherboard
Gigabyte G1-Killer Gaming Motherboard
Gigabyte G1-Killer Gaming Motherboard
Gigabyte G1-Killer Gaming Motherboard

Das I/O-Backpanel bietet hingegen eher gewöhnliche Kost: 2× PS/2, 4× USB 2.0, 4× USB 3.0, sowie einen Gigabit-LAN-Port und die üblichen Audio-Buchsen. Zum Lieferumfang soll zudem ein Laufwerkseinschub mit zwei USB-3.0-Ports, einem eSATA-Anschluss und einem „Quick Boost“-Button gehören. Letzterer soll das System „On the fly“ übertakten.

Gigabyte G1-Killer Gaming Motherboard
Gigabyte G1-Killer Gaming Motherboard

Neben dem G1.Assassin sollen noch zwei weitere Mainboards die neue G1-Killer-Serie bilden. Dabei werden die Namen G1.Sniper und G1.Guerrilla genannt. Sie sollen über etwas weniger Ausstattung als das Flaggschiff verfügen und z.B. „nur“ drei PCI-Express-x16-Slots bieten. Nähere Details sind aber bisher noch nicht bekannt. Der ursprünglich für das oben beschriebene G1.Assassin angenommene Preis von 299 US-Dollar soll laut Semiaccurate hingegen für das „günstigste“ Modell G1.Guerilla gelten. Die besser ausgestatteten Platinen dürften demnach noch teurer ausfallen.

Gigabyte G1-Killer Gaming Motherboard

Danke an unseren Leser Frank
für den Hinweis!