News : Intel verzeichnete 2010 bestes Fiskaljahr

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Intel konnte im vergangenen vierten fiskalischen Quartal einen Rekordumsatz sowie einen beachtlichen Gewinn erwirtschaften, der zum höchsten in der Firmengeschichte gehört. Für das gesamte Geschäftsjahr 2010 kann der Prozessorhersteller damit auch Rekorde verbuchen und legte insbesondere im Jahresvergleich mit 2009 deutlich zu.

Nachdem Intel bei Umsatz und Gewinn im ausgehenden Jahr 2008 und über große Zeiträume 2009 hinweg einstecken musste, befindet sich der Chipentwickler und Prozessorhersteller nunmehr wieder auf steilem Erfolgskurs. Intel konnte im abgelaufenen vierten Fiskalquartal einen Umsatz von rund 11,5 Milliarden US-Dollar sowie einen Gewinn von knapp 3,4 Milliarden US-Dollar erwirtschaften. Im Vergleich mit dem letzten Quartal des Geschäftsjahres 2009 entspricht das einer Steigerung von acht Prozent beim Umsatz und 48 Prozent beim Nettoeinkommen. Aber auch im direkten Vergleich mit dem (ebenfalls als Rekordquartal betitelten) dritten Vierteljahr 2010 stiegen der Umsatz um drei und der Gewinn um 15 Prozent.

Im gesamten vergangenen Geschäftsjahr konnte Intel damit Waren im Wert von rund 43,6 Milliarden US-Dollar umsetzen und dabei einen Gewinn von rund 11,7 Milliarden US-Dollar erwirtschaften. Besonderen Anteil an der Umsatzsteigerung im vergangenen Fiskalquartal hatten dabei die Sparten „PC Client“ (Umsatz +21 Prozent), „Data Center“ (Umsatz +35 Prozent) und „other Intel architecture“ (Umsatz +27 Prozent). Demgegenüber steht ein Umsatzrückgang im Bereich der Chipsätze und Mainboards von 1,87 auf 1,68 Milliarden US-Dollar.

Intel erhofft sich auch vom Geschäftsjahr 2011 wachsende Umsätze und Gewinne. Intel-Chef Paul Otellini rechnet sogar mit einem weiteren Rekordjahr. Allerdings läuft bei dem Prozessorhersteller nicht alles nach Plan. Den Einstieg in den Smartphone-Markt hat man verpasst und auch der Vorstoß im Bereich der Tablets dürfte in der Chefetage nicht unbedingt für Begeisterung sorgen. So hält sich die Begeisterung der Hersteller von Tablets für Intels „Oak Trail“-Plattform in engen Grenzen und damit auch der Gewinn, den dieses Geschäftsfeld abwirft – wenn bei den starken Rabatten, die der Chipentwickler einräumen muss, denn überhaupt noch Gewinn zu erwirtschaften ist.