4/7 Apple MacBook Air im Test : Mehr weniger von allem

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Tastatur & Touchpad

Die Tastatur kommt im mittlerweile fast schon klassischen Apple-Chicklet-Design daher. Zwischen den Tasten gibt es kleine Stege, die die Massivität des Gehäuses weiter unterstreichen. Auf der schwarzen Grundfläche wird die Bedeutung der jeweiligen Taste durch stahlgrau Symbole gezeigt, auf eine Beleuchtung wie noch beim Vorgänger hat man leider verzichtet.

MacBook Air
MacBook Air

Insgesamt hinterlässt die Tastatur einen guten Eindruck, der Druckpunkt ist klar und bei allen Tasten gleichmäßig ausgeprägt. Auch wenn der Hub extrem kurz ist, lassen sich auch längere Texte am Stück problemlos tippen. Für Umsteiger von Windows-Tastaturen dürfte zumindest anfangs die abweichende Belegung einzelner Tasten für Verwirrung sorgen, so befindet sich zum Beispiel das „@“ nicht auf dem „Q“, sondern auf dem „L“.

MacBook Air: Tastatur
MacBook Air: Tastatur

Einziger, dafür klarer Kritikpunkt ist die fehlende Beschriftung bestimmter Symbole. So verzichtet Apple darauf, die Drittbelegung – unter anderem eckige Klammern oder hochgestellte Ziffern – auf den jeweiligen Tasten abzubilden.

Das große Touchpad gehört zu den besten seiner Art und kann auch Skeptiker überzeugen. Je nach Konfiguration werden Mausklicks durch das Drücken des Pads oder das leichte Antippen mit der Fingerspitze umgesetzt. Zusammen mit dem zahlreichen Multitouch-Gesten ist die Bedienung auch ohne eine Maus problemlos und äußerst komfortabel möglich.

Optionen

Der Einstieg beginnt bei knapp 1.000 Euro, dafür erhält man ein Modell mit elf Zoll großem Display sowie einem 1,4 Gigahertz schnellen Core 2 Duo. Der Arbeitsspeicher ist dann zwei, die SSD 64 Gigabyte groß. Das leistungsstärkste Modell mit dem kleinen Display liegt bei circa 1.300 Euro, dafür erhält man dann eine 200 Megahertz schnellere CPU sowie doppelt soviel Arbeits- und SSD-Speicher.

Für ein 13-Zoll-Modell werden mindestens 1.300 Euro fällig, der Prozessor verfügt dann über 1,86 Gigahertz, dazu kommen dann zwei Gigabyte Arbeits- und 128 Gigabyte SSD-Speicher. Die getestete Konfiguration schlägt mit gut 1.600 Euro zu Buche.

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