SSD-Frühling I: Corsair P3 Series im Test

 9/9
Norman Dittmar
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Fazit

Die Corsair Performance 3 zu beurteilen ist nicht ganz einfach. Die sequentiellen Transferraten setzen neue Maßstäbe. Dafür muss sie sich bei den wichtigen Anwendungsstarts, den Bootzeiten und bei der Überprüfung mit AntiVir der C300 sowie den SandForce-SSDs geschlagen geben, wenn gleich die realen Differenzen sehr gering ausfallen. Diese könnten mit einer schnelleren CPU und einem Chipsatz mit nativer SATA-III-Unterstützung noch ein wenig ansteigen.

Corsair P3
Corsair P3

Außerdem haben unsere Tests gezeigt, dass die sequentielle Schreibrate bei extremen Belastungen und ohne die Verwendung von TRIM etwas absinkt, wenngleich sie sich anschließend wieder erholt. Ob solch ein Zustand bei normaler Nutzung jemals auftritt, ist unklar.

Preisvergleich
Modell/Kapazität 60-64 GB 120-128 GB 240-256 GB
Corsair P3 134,40 € 250,35 € 498,70 €
Crucial C300 94,10 € 183,99 € 388,99 €
Extrememory XLR8 Plus 103,48 € 180,48 € 368,83 €

Bei der Preisgestaltung von Corsairs P3 besteht noch Handlungsbedarf. Die hohen sequentiellen Schreibraten rechtfertigen nicht die große Preisdifferenz, die aktuell zur Crucial C300 oder auch zur XLR8 Plus als SandForce-Vertreter besteht. Sollte der Preis der P3 noch sinken, könnte sie für jene Nutzer interessant werden, denen hohe Schreibraten sehr wichtig sind. Für den Einsatz als Systemlaufwerk in einem Desktop-PC ist die C300 immer noch die erste Wahl.

Das Testsample wurde uns freundlicher Weise von Alternate zur Verfügung gestellt.

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