News : „Of Orcs and Men“ macht den Spieler zum Ork

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Ein neues Rollenspiel des französischen Publishers Focus Home Interactive behandelt den Kampf zwischen Menschen, Orks und Goblins. Was sich im ersten Moment wie ein weiteres Spiel unter vielen anhört, ragt letztlich aus der Masse heraus, denn in „Of Orcs and Men“ schlüpft der Spieler nicht in die Rolle eines der Menschen.

In dem gemeinsam von den Cyanide Studios (Konzept und Produktion) und Spiders (Umsetzung und Entwicklung) entwickelten Multiplattformer für PC, PlayStation 3 und Xbox 360 erlebt der Spieler eine Welt, in der das repressive Imperium der Menschen die Länder der Orks und Goblins bedroht. Goblins werden systematisch verfolgt und abgeschlachtet und all jene Orks, die in der Schlacht nicht getötet werden, landen in Gefangenschaft und Versklavung. In dieser von Krieg und Unterdrückung erschütterten Welt übernimmt der Spieler die Rolle eines Ork-Elitesoldaten aus der legendären Bloodjaws-Legion. Als erfahrener Krieger erhält man den Auftrag, in der Hoffnung auf Frieden den Verantwortlichen für das jahrelange Blutvergießen aus dem Weg zu räumen: den Imperator der Menschen.

Of Orcs and Men

Hilfe bekommt man dabei durch einen zweiten, sehr gegensätzlichen Charakter, einen Goblin. Während der Ork auf Kraft setzt, nutzt der Goblin dunklere Kräfte und Heimlichkeit zu seinem Vorteil. Dies manifestiert sich auch in zwei unterschiedlichen Talentbäumen. Auf ihrer Missionen kämpfen sich die beiden Helden von der Großen Mauer bis Tief ins Imperium der Menschen und kommen dabei unter anderem mit den Zauberern in Kontakt, bekämpfen die Attentäter und Soldaten des Imperiums und stellen sich den mächtigen Sisters of Laments entgegen.

All dies bietet viel Potenzial und dem Klang nach auch Raum für unterschwellige Sozialkritik. Ob daraus auch wirklich ein gutes Spiel erwächst, hängt natürlich von der Umsetzung ab. Graphisch sind zumindest bei der Gestaltung der Charaktere bereits gute Ansätze zu erkennen, die bis zur geplanten Veröffentlichung im Frühjahr 2012 aber ebenso wie die Landschaftsdarstellung noch ausbaufähig sind.