News : AMDs „Trinity“-CPU kommt mit VLIW4-GPU

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Der neue Trend im Prozessorlager ist klar: Eine CPU alleine ist nicht mehr ausreichend. Stattdessen muss zusätzlich eine GPU in diese integriert werden, was AMD erst vor kurzem bei der hauseigenen „Brazos“-Plattform (ComputerBase-Test) und gestern bei der „Llano“-CPU (ComputerBase-Test) vorgeführt hat.

Der „Bulldozer“-Prozessor, AMDs CPU-Flaggschiff, wird dagegen ohne eine GPU auskommen müssen und sich nur auf das Haupteinsatzgebiet beschränken. Einer dessen Nachfolger mit dem Codenamen „Trinity“ wird dagegen einen Grafikbeschleuniger integriert haben. Viel ist über „Trinity“ noch nicht bekannt, jedoch konnten die Kollegen von PC Perspective ein interessantes Detail zur eingesetzten GPU-Architektur in Erfahrung bringen.

So basieren die bisherigen APU-Designs alle samt auf der Radeon-HD-5000-Architektur mit einigen Modifizierungen. Auf dem AMD Fusion Developer Summit soll ein AMD-Ingenieur nun verraten haben, dass sich das bei „Trinity“ ändern soll. Demnach wird die integrierte GPU auf der Radeon-HD-6900-Serie basieren, deren große Änderung eine VLIW4- anstatt eine VLIW5-Shaderarchitektur ist, die AMD wiederum bei allen anderen GPUs in letzter Zeit eingesetzt hat.

Das hätte den Vorteil, dass die Auslastung der Shadereinheiten ein klein wenig besser ist und zudem die ALUs weniger Die-Fläche benötigen. Laut AMD konnte bei der Radeon-HD-6900-Serie die Performance-pro-mm² um zehn Prozent verbessert werden. Nähere Details zur „Trinity“-GPU gibt es leider noch nicht. Zumindest ein lauffähiges Modell konnte AMD bei der Keynote jedoch vorführen, in der erwähnt wurde, dass die Gesamtleistung von „Trinity“ um 50 Prozent gegenüber „Llano“ zulegen soll, berichten die Kollegen von Legit Reviews.

Trinity-Notebook | Quelle: pcper.com
Trinity-Notebook | Quelle: pcper.com
Trinity-Notebook | Quelle: legitreviews.com
Trinity-Notebook | Quelle: legitreviews.com
Trinity-Notebook | Quelle: legitreviews.com
Trinity-Notebook | Quelle: legitreviews.com
Trinity-Notebook | Quelle: heise.de
Trinity-Notebook | Quelle: heise.de