3/11 AMDs Llano-APU in tragbar : Hohe Grafikleistung im mobilen Spiele-Notebook

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Prozessor-Teil

Der reine Prozessorteil der neuen „Llano“ ist im Wesentlichen ein optimierter Vorgänger. Die einzelnen Kerne werden unter dem Codenamen „Stars“ fortgeführt – so hießen ebenfalls bereits die Vorgänger, die in Phenom II und Athlon II verbaut wurden.

Doch „Stars“ ist nicht gleich „Stars“. Die neuen Kerne sollen gegenüber den Vorgängern eine mehr als sechs Prozent höhere IPC bieten, was insbesondere durch interne Optimierungen erreicht wird. Doch auch der verdoppelte L2-Cache gegenüber den Athlon II und auch Phenom II soll einen einzelnen Kern beschleunigen, so dass die im „Llano“ verbauten „Stars“ letztlich die Gesamtleistung des Prozessors eher gen Phenom II schieben, der seine Stärke bekanntlich aus dem L3-Cache zieht, denn als kleines Update für den Athlon II zu fungieren. Mit Ausnahme der kleinsten „Llano“-APUs aus der E2-Serie verfügen alle Kerne über einen ein Megabyte großen L2-Cache, der 128-KB-L1-Cache teilt sich in jeweils 64 KByte für Daten und weitere 64 KByte für Instruktionen in jedem Kern auf.

Stars-CPU-Kerne
Stars-CPU-Kerne

Die reinen Daten für einen Kern sind auch dank der neuen 32-nm-Fertigung beachtlich: Mit etwas mehr als 35 Millionen Transistoren und nicht einmal 9,7 mm² Fläche pro Kern belegen vier dieser Art nur einen Bruchteil des gesamten Dies. Jener wird erst durch die Caches und insbesondere die Grafik auf 228 mm² und satte 1,45 Milliarden Transistoren vergrößert. Das ursprüngliche Ziel von mehr als 3,0 GHz Takt verfehlt AMD zum Start der „Llano“ aber, wie die Folie aus dem letzten Jahr offenbart.

AMD Llano
AMD Llano

Da die Basis der „Llano“ eine ältere Architektur ist, die überarbeitet wurde, fehlen weiterhin wirkliche technische Neuerungen, beispielsweise bei den unterstützten Instruktionen. AES und AVX sucht man bei den „Llano“ vergeblich, auch SSE4 gibt es nur in der AMD-Ausführung SSE4A, die Intel-Varianten 4.1 und 4.2 werden weiterhin nicht unterstützt.

HardwareInfo64
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