5/10 Scythe Mugen 3 im Test : Neue Runde für den 120-mm-Towerkühler

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Serienbelüftung

Scythe Slip-Stream mit PWM-Funktion
Scythe Slip-Stream mit PWM-Funktion

Wie alle Scythe-Prozessorkühler der jüngeren Vergangenheit vertraut auch der Mugen 3 auf die aktive Belüftung durch einen Slip-Stream-Ventilator auf Gleitlager-Basis. Das dabei zum Einsatz kommende Modell mit der Typenbezeichnung SY1225SL12M-P ist auf ein Drehzahlspektrum von 300 bis 1.600 U/min abgestimmt und verfügt über die beliebte PWM-Funktion zur automatischen Drehzahlsteuerung via Motherboard.

Unser Slip-Stream-Exemplar wartet mit einer manuellen Anlaufdrehzahl von knapp 400 U/min auf und ist dabei akustisch praktisch nicht mehr wahrzunehmen. Unterhalb der 1.000-U/min-Marke sind nahezu keine Antriebsgeräusche zu vernehmen, lediglich ein leichtes, lageabhängiges Rotorrattern, das für PWM-Lüfter sehr typisch ist, begleitet den Lauf. Dieses Rattern ist speziell bei ungehinderter Vibrationsweitergabe durchaus signifikant – eine einfache Entkopplung der Lüfteraufhängung mit einem Gummistreifen oder kleinen Schaumstoff-Unterlagen schafft hierbei jedoch sehr wirkungsvolle Abhilfe.

Oberhalb der 1.100 U/min dominieren hellere, aber durch ihre weiche Charakteristik weniger störende, Antriebsgeräusche das Klangbild, die ab 1.200 U/min von rauschenden Luftumschlägen ergänzt werden. In den Regionen maximaler Drehzahl wird die Lärmemission entsprechend intensiver. Silent-Freunde kommen daher vornehmlich unterhalb der 1.100-U/min-Grenze auf ihre Kosten.

Lautstärke und Schalldruckvergleich

Unsere Schalldruckmessungen belegen die subjektiven Höreindrücke. Markant ist der Anstieg der verursachten Emissionen ab etwa 1.000 bis 1.100 U/min. Am Kühlkörper montiert, verhindern zudem die ungehindert weitergegebenen Vibrationen eine bessere Bewertung aus akustischer Sicht.

Nutzungshinweis: Durch Anklicken einzelner Charts oder Kühler in der Legende wird der jeweilige, funktionelle Verlauf in den Diagrammen hervorgehoben.

Ungenauigkeiten in den Diagrammen dieser Seite ergeben sich, neben den normalen Messtoleranzen, vorrangig aus nicht exakt einstellbaren Lüfterdrehzahlen (Toleranz +/- 30 U/min).

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