2/7 Grafik-Mod iCEnhancer : GTA IV aufhübschen ohne einen einzigen Cent

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iCEnhancer 1.2

Der iCEnhancer 1.2 wurde vom Nutzer „IcE La Glace“ programmiert und steht unter anderem auf der Homepage von GTA4-Mods.com zum Download bereit. Die Mod ist gerade einmal 2,8 Megabyte groß.

Der iCEnhancer in der Version 1.2 kommt mit einer kleinen Limitierung daher: die Mod ist nur mit der Spielversion 1.0.4.0 lauffähig. Mit älteren und neueren Versionen verweigert die Grafikverbesserung ihren Dienst. Manche Webseiten berichten davon, dass auch die Version 1.0.0.4 kompatibel ist, allerdings können wir das nicht bestätigen. Erst der iCEnhancer 1.2.5 wird mit dem Spielpatch „1.0.7.0“ funktionieren, allerdings soll die Kompatibilität dennoch nicht die Beste sein, was sich laut dem Entwickler auch nicht mehr ändern wird.

Rar-Inhalt
Rar-Inhalt

Die Installation des iCEnhancer 1.2 ist denkbar einfach. Nachdem das Rar-Archiv herunter geladen ist, muss dieses vollständig in das Hauptverzeichnis des Spiels kopiert werden. Dateien, die schon vorhanden sind, müssen überschrieben werden. Daraufhin ist die Mod schon einsatzbereit.

Optional gibt es innerhalb des Rar-Downloads noch zwei weitere Archive mit den Namen „iCEnhancerLensFlare.rar“ sowie „iCEnhancerLightShafts“. Bei diesen ist der Name Programm, da die Dateien die Lens-Flare- sowie Light-Shaft-Effekte (Reflexion von Licht und veränderte Lichteinfall) verändern. Wir raten jedoch von der Nutzung ab, da beide Dateien die ohnehin schon enormen Lichteffekte im Spiel weiter intensivieren.

Anschließen muss der iCEnhancer 1.2 nur noch im Spiel aktiviert werden. Von Haus aus ist die Modifikation abgeschaltet. Es reicht aber, einen Spielstand zu laden und anschließend die Tastenkombination Shift und F12 zu drücken, um die Grafikänderungen in Augenschein zu nehmen.

Der iCEnhancer 1.2 bringt nicht, wie zahlreiche andere Grafikmods für Spiele, bessere Texturen mit sich. Stattdessen sind zahlreiche Shader-Programme umgeschrieben, die Beleuchtung sowie der Kontrast wurde vollständig geändert, es wird ein Schärfefilter über das gesamte Bild gelegt und es ist automatisch eine „FXAA“-Kantenglättung aktiviert. FXAA (von Nvidia entwickelt) ist wie AMDs MLAA ein Post-Processing-Effekt und kann daher auf jeden 3D-Inhalt gelegt werden. Anders als bei dem Konkurrenzverfahren soll die Glättung ein wenig effektiver sein und das Bild weniger an Schärfe verlieren.

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