News : Erste Impressionen vom Sony Tablet P

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Mit dem Tablet P präsentiert Sony ein sehr eigenständig konzipiertes Android-Tablet, welches in erster Linie für Kommunikation und die Unterhaltung unterwegs vorgesehen ist. Fraglich ist dabei, ob das Geräte konzeptbedingt nicht aber einige Einschränkungen mit sich bringt.

Dies ist aber zumindest unserem ersten Eindruck zufolge nicht der Fall. Zwar ist der mittig unterteilte Bildschirm – Sony verbaut zwei 5,5 Zoll große Displays – etwas gewöhnungsbedürftig, aber schon nach wenigen Stunden dürfte man sich daran gewöhnt haben. Von Vorteil ist die Unterteilung unter anderem bei der Wiedergabe von Videos. Denn hier kann die obere Anzeige zur Anzeige des Films und die untere für die Steuerelemente genutzt werden. Ähnliches gilt auch für andere Anwendungen. Im „normalen“ Gebrauch wird der Bildinhalt aber auf beide Displays verteilt, was aber wie erwähnt eine Frage der Gewöhnung sein dürfte.

Ausprobiert: Sony Tablet P

In puncto Performance muss man aber wie beim Tablet S mit einigen Rucklern leben, auch wenn diese beim Tablet P nicht ganz so stark ausgeprägt sind. Hier stellt sich die Frage, ob eine weitere Optimierung von Android – zum Einsatz kommt Version 3.2 – erforderlich ist oder aber der verbaute Tegra-2-SoC an seine Grenzen stößt.

Wie beim Tablet S passt Sony die Oberfläche an, unter anderem mit Apps für die eigenen Streaming-Dienste. Ob diese gefällt, ist letztendlich eine Frage des eigenen Geschmacks. Im Vergleich zu anderen Geräten wirkt sie aber ein wenig düster und trist – was aber nicht für das Design des Tablet P gilt: Dieses wirkt sehr eigenständig, im geschlossenen Zustand erinnert das Gerät eher an ein Brillenetui als an ein Tablet. Verarbeitung und Materialwahl können auf den ersten Blick durchaus überzeugen.

Zusammengefasst wirkt das Tablet P aufgrund der gewonnen Eindrücke eher wie ein hochpreisiger Konkurrent zur Playstation Vita als zu anderen Tablets. Angesichts des hohen Preises – die unverbindliche Preisempfehlung beträgt 599 Euro – wird sich zeigen müssen, ob das Konzept attraktiv genug ist.