9/9 Kingston HyperX und Corsair Force GT im Test : Zwei Mal empfehlenswert

, 119 Kommentare

Fazit

Mit der HyperX bietet Kingston eine der schnellsten SSDs auf dem Markt. Sie belegte in allen Tests regelmäßig den ersten Platz und lässt vor allem durch die aktuelle Firmware von SandForce bei der Leistung keine Schwächen erkennen.

Kingston HyperX
Kingston HyperX

Sie liefert die gleiche Leistung wie alle SSDs mit dem aktuellen SandForce-Controller und 25 nm NAND Flash von Micron/Intel. Somit ist sie real fünf bis zehn Prozent schneller als eine Crucial M4 mit 256 GB. Leider können wir noch nicht einschätzen wie sich die Leistungsunterschiede in der Gruppe 120 bis 128 GB und vor allem mit Crucials neuer Firmware 0009 darstellen. Bei der Ausstattung lässt zumindest die teurere Retail-Variante keine Wünsche offen. Insgesamt bietet Kingston mit der HyperX eine hervorragende SSD, die sich unsere Empfehlung verdient hat.

Empfehlung 09/2011
Empfehlung 09/2011

Auch Corsairs Force GT mit 120 GB konnte dank der neuen Firmware voll überzeugen. Außer beim Entpacken bzw. Schreiben großer Dateien gibt es zwischen der Force GT mit 120 GB und der HyperX mit 240 GB keine signifikanten Leistungsunterschiede. Deshalb erhält auch die Force GT nachträglich unsere Empfehlung.

Preisvergleich
Modell/Kapazität 60-64 GB 120-128 GB 240-256 GB
Kingston HyperX (bulk) 184 € 394 €
Kingston HyperX (retail) 199 € 414 €
Intel SSD 320 128 € (80 GB) 169 € 418 € (300 GB)
Intel SSD 510 222 € 456 €
Crucial M4 81 € 147 € 295 €
Corsair Force GT 105 € 173 € ?
OCZ Agility 3 73 € 133 € 304 €


Bei den SSD-Preisen gab es seit unserem letzten Artikel erneut deutliche Preissenkungen. Die Kingston HyperX kostet je nach Größe 184 bzw. 394 Euro. Für die Retail-Variante verlangt der Hersteller jedoch 15 bis 20 Euro mehr. Ein geringer Aufpreis zu Konkurrenzmodellen wie der Corsair Force GT oder OCZ Vertex 3 kommt durch die von Kingston verbauten Intel-Chips zustande, die mit einer Lebensdauer von 5.000 Schreibzyklen angegeben werden. Trotzdem hat es die HyperX nicht leicht, da selbst die Bulk-Variante aktuell zehn Euro mehr kostet als eine Force GT mit 120 GB, die bereits einen 3,5"-Adapter enthält.

Die größte Konkurrenz zu den SandForce-SSDs mit synchronem NAND stellt nach wie vor die Crucial M4 dar. Sie kann nach unseren bisherigen Tests zwar nicht ganz bei der Realleistung mithalten, bietet aber immer noch eine sehr gute Leistung zu einem wesentlich niedrigeren Preis. Selbst wenn man für das Fehlen des 3,5"-Adapters fünf Euro vom Preisunterschied abzieht, bleibt bei 120/128 GB immer noch ein Preisvorteil von 20 Euro oder 13 Prozent zur Corsair Force GT.

Auch nach dem Test der Kingston HyperX und der aktuellen Firmware von SandForce bleiben viele Fragen offen. So ist nach wie vor unklar, wie sich die aktuellen SSDs mit 60 bis 64 GB Speicherplatz in unserem Testfeld einordnen und ob Crucials neue Firmware für die M4 eine ähnliche oder sogar größere reale Leistungssteigerung bietet als die Firmware 3.2 von SandForce.

Übersicht: Sämtliche SSD-Tests, die bisher auf ComputerBase erschienen sind
Preisvergleich: Preisübersicht SSDs

Dieser Artikel war interessant, hilfreich oder beides? Die Redaktion freut sich über jede Unterstützung in Form deaktivierter Werbeblocker oder eines Abonnements von ComputerBase Pro. Mehr zum Thema Anzeigen auf ComputerBase.