5/22 Audiostreaming im Test : Mit Teufel und Sonos Musik im ganzen Haus

, 90 Kommentare

Die Komponenten im Detail

Basisstationen

Im Folgenden werden die beiden Basisstationen von Teufel und Sonos vorgestellt. Hierbei sollte man – wie schon ein paar Seiten zuvor erwähnt – nicht vergessen, dass die beiden Geräte sehr unterschiedliche Konzepte verfolgen und ein direkter Vergleich nur begrenzt möglich ist.

Raumfeld Base

Teufels Raumfeld Base vereint eine ganze Reihe an Funktionen in einem. So ist das Gerät wahlweise als Access Point für das Raumfeld-WLAN und damit für alle Geräte, die auf Audio-Inhalte zugreifen wollen. Theoretisch könnte es einen handelsüblichen Router ersetzen, allerdings besitzt die Raumfeld Base kein eingebautes Modem und auch nur einen von einem weiteren Netzwerkgerät nutzbaren 100-Mbit-Ethernet-Port. Der zweite Ethernet-Anschluss ist für die Verbindung mit dem Modem gedacht und erlaubt es, im Raumfeld-WLAN auf Internetdienste wie Online-Radios oder andere Musik-Streaming-Plattformen zuzugreifen.

Anders als ein handelsüblicher Access Point bietet die Raumfeld Base auch eine interne 160-GB-Festplatte. Diese dient als Netzlaufwerk für die Speicherung von Audio-Dateien, die über die Raumfeld-Geräte abgespielt werden können. Das Laufwerk wird zudem sehr anwenderfreundlich als Netzlaufwerk erkannt und auf PCs entsprechend eingebunden. Zudem bietet die Raumfeld Base noch zwei USB-Anschlüsse, an denen weitere externe Laufwerke angeschlossen werden können, die ebenfalls sowohl von der Raumfeld-Steuerung als auch von im Netzwerk befindlichen PCs angesprochen werden können.

Teufels Basisstation ist also ein kleines Allround-Paket, allerdings auch vollkommen optional für das eigentliche Streaming-System. Die Raumfeld-Komponenten lassen sich auch – nicht selbstverständlich – in ein bestehendes WLAN einbinden. Auch jedweder Speicher, der in das Netzwerk integriert wurde (NAS, externe Festplatten am USB-Anschluss des Routers) sind problemlos nutzbar. Sollte Derartiges bereits vorhanden sein, kann man gut auf die Raumfeld Base verzichten.

Optisch setzt Teufel den mit dem Raumfeld Controller eingeschlagenen Weg fort, allerdings eine Spur unauffälliger. Der schlichte Kasten aus Kunststoff unterscheidet sich nicht wesentlich vom Design eines kleinen Hubs oder Switches, einzig die zwei Antennen und die eigenartige Auswahl und Zahl an Anschlüssen passen nicht in dieses Bild. Als Stilelement ist der Gehäusedeckel – wie auch die Raumfeld-Fernbedienung – mit einem silbernen Rand versehen. Die Interaktion mit der Raumfeld Base funktioniert ausschließlich über eine Fernbedienung oder den PC, wenn dieser auf das Netzlaufwerk zugreift. Einzig für die Einrichtung des Raumfeld-Systems ist ein „Setup“-Knopf an der Rückseite der Raumfeld Base vorhanden. Dieser dient der Identifikation von autorisierten Raumfeld-Geräten per Push-Button-Methode.

Auf der nächsten Seite: Sonos Bridge