7/9 Mach Xtreme MX-DS Fusion im Test : Günstige SandForce-SSD mit 60 GB

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Entpacken

Im folgenden Abschnitt widmen wir uns der Frage, wie schnell das Entpacken einer großen unkomprimierten Datei abläuft. Je höher die Kompressionsrate, um so geringer wären beim Entpacken die Leistungsunterschiede, da die CPU bei höherer Kompression eine Limitierung darstellt. Da der Fokus aber auf der Leistung der SSDs liegt, wäre eine starke Kompression zum Vergleichen wenig sinnvoll.

Die maximalen sequentiellen Schreibraten spielen hier eine entscheidende Rolle. SSDs mit einer Kapazität von 60 und 64 GB schreiben unabhängig vom Controller langsamer als mit 120 bzw. 128 GB, was sich bei diesem Test am deutlichsten niederschlägt. An dieser Stelle sei noch einmal darauf hingewiesen, dass der komplette zweite Durchlauf, welcher den genutzten Zustand überprüft, mit deaktiviertem TRIM durchgeführt wurde. Somit können wir insbesondere bei diesem Test feststellen, wie gut der „Garbage-Collection-Algorithmus“ des Controllers einen Leistungsverlust verhindert oder minimiert.

Entpacken
Angaben in Sekunden
  • Windows 7 Image (ca. 3 GB):
    • Intel SSD 510 250 GB
      20,30
    • Kingston HyperX 240 GB
      22,35
    • Kingston HyperX 240 GB (genutzt)
      24,82
    • XLR8 Express 120 GB
      24,98
    • Crucial M4 256 GB
      26,17
    • Crucial M4 256 GB (genutzt)
      26,62
    • XLR8 Express 120 GB (genutzt)
      27,24
    • OCZ Agility 3 240 GB
      32,40
    • XLR8 Express 60 GB
      32,80
    • XLR8 Express 60 GB (genutzt)
      36,54
    • OCZ Agility 3 240 GB (genutzt)
      40,78
    • Intel SSD 320 300 GB
      42,35
    • Adata S511 60 GB
      44,22
    • Adata S511 60 GB (genutzt)
      48,40
    • MX-DS Fusion 60 GB
      71,86

Bereits die S511 war beim Entpacken eher von der langsamen Sorte und belegte den letzten Platz, die MX-DS Fusion setzt nun – im negativen Sinne – nochmal einen drauf. Fast 73 Sekunden dauert das Entpacken auf dem Laufwerk von Mach Xtreme, 63 Prozent länger als auf der S511 und mehr als dreimal so lange wie auf der 240 GB großen HyperX SSD. Dass die Leistung im genutzten Zustand immerhin nicht noch weiter abfiel, ist bei diesen Leistungsunterschieden allerdings nur eine Randnotiz.

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