News : Asus Transformer Prime erhält Android 4.0 ab 12. Januar

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Zuletzt sorgte das Asus Transformer Prime bei seinen Besitzern eher für schlechte Neuigkeiten, unter anderem aufgrund von Problemen mit dem GPS-Empfang. Nun aber hat sich das taiwanische Unternehmen via Facebook für die große Nachfrage nach dem Tegra-3-Tablet und die aufgebrachte Geduld bedankt.

Gleichzeitig kündigte man an, bereits ab der kommenden Woche mit der Auslieferung des Updates auf Android 4.0 „Ice Cream Sandwich“ zu beginnen. Dabei soll es, so zumindest ist es dem Wortlaut zu entnehmen, keine zeitlichen Unterschiede in den einzelnen Regionen geben. Allerdings ist wie üblich davon auszugehen, dass es einige Tagen dauern wird, bis alle Besitzer des Transformer Prime die entsprechende Update-Information erhalten werden.

Demo des Asus Transformer Prime mit Android 4.0

Zuvor soll allerdings eine kleinere Aktualisierung verteilt werden, die die Firmware auf Version 8.8.3.33 anhebt. Damit soll die Reaktionszeit der Benutzeroberfläche ebenso verbessert werden wie auch der Fokus der Kamera. Zudem wird beim Nutzen der GPS-Funktion automatisch auch das WLAN-Modul aktiviert, um die Ortung zu verbessern und beschleunigen. Allerdings wird die Funktion des eigentlichen GPS-Empfängers, über die es in den vergangenen Tagen zahlreiche Beschwerden gegeben hatte, nicht verbessert.

Asus Transformer Prime

Denn laut Asus ist für die Empfangsprobleme das Aluminiumgehäuse verantwortlich. Zusammen mit eventuell anderen vorhandenen Störfaktoren wie dichter und hoher Bebauung oder bewölktem Wetter kann es dann zu langsamer oder gar keiner Lokalisierung kommen, sofern das WLAN nicht unterstützend eingeschaltet ist. Deshalb habe man sich dazu entschlossen, den Passus GPS aus der Liste der Spezifikationen zu entfernen. Ob es eine Entschädigung für Besitzer geben wird, ist allerdings nicht bekannt.

Zuletzt gibt es aber noch eine gute Nachricht. Denn in den kommenden Wochen will man ein Tool zum Entsperren des Bootloaders veröffentlichen. Damit reagiert man auf die Kritik der „modding community“, die sich in diversen Foren über die Sperrung beschwert hatte. Wer sein Gerät auf diesem Wege entsperrt, verliert laut Asus allerdings die Garantie sowie den Zugriff auf Googles Videoverleih.