OCZ Octane 128 GB im Test: SSD mit Everest als Nachfolger von Barefoot

 3/10
Parwez Farsan
36 Kommentare

Synthetische Benchmarks

ATTO

Das Referenztool der meisten SSD-Hersteller zur Messung der maximal möglichen Übertragungsraten ist momentan der ältere ATTO-Benchmark. Dieser zeigt das absolute Maximum an, das mit einer Festplatte bzw. SSD sequentiell erreichbar ist. Diese Werte sollten aber keinesfalls mit realen Transferraten verwechselt werden.

ATTO Leseleistung 0100200300400500600Megabyte pro Sekunde (MB/s) 0,5 kB1 kB2 kB4 kB8 kB16 kB32 kB64 kB128 kB256 kB512 kB1024 kB  Crucial M4 256 GB  XLR8 Express 240 GB  OCZ Agility 3 240 GB  Intel SSD 510 250 GB  XLR8 Express 120 GB  Intel SSD 320 300 GB  Kingston HyperX 240 GB  Adata S511 60 GB  XLR8 Express 60 GB  MX-DS Fusion 60 GB  Samsung Serie 830 256 GB  OCZ Octane 128 GB  OCZ Octane 128 GB (genutzt)

Hinweis: Durch Anklicken einer SSD-Bezeichnung in der Legende wird der dazugehörige Graph fett und es werden die einzelnen Leistungswerte als „Mouse RollOver“ dargestellt.

In diesem sehr theoretischen Benchmark kommt die Octane mit 128 GB Speicherkapazität beim Lesen auf maximal 463 Megabyte pro Sekunde und ist damit langsamer als so ziemlich jedes andere aktuelle Solid State Drive. Der Leistungsverlust im genutzten Zustand ist zwar nicht weltbewegen, aber doch doch auch im Diagramm sichtbar.

ATTO Schreibleistung 0100200300400500600Megabyte pro Sekunde (MB/s) 0,5 kB1 kB2 kB4 kB8 kB16 kB32 kB64 kB128 kB256 kB  Crucial M4 256 GB  XLR8 Express 240 GB  OCZ Agility 3 240 GB  Intel SSD 510 250 GB  XLR8 Express 120 GB  Intel SSD 320 300 GB  Kingston HyperX 240 GB  Adata S511 60 GB  XLR8 Express 60 GB  MX-DS Fusion 60 GB  MX-DS Fusion 60 GB (genutzt)  Samsung Serie 830 256 GB  Samsung Serie 830 256 GB (genutzt)  OCZ Octane 128 GB  OCZ Octane 128 GB (genutzt)

Im Schreibtest landet die Octane mit maximal 206,3 MB/s noch weiter hinten und wird sogar von der SSD 320 Series überflügelt. Zu beachten ist jedoch, dass die Octane, im Gegensatz zu vielen anderen Testmustern, „nur“ in der 128-GB-Variante vorlag und gerade der Sprung auf 256 GB durch verstärktes Interleaving zwischen mehreren NAND-Dies höhere Schreibraten ermöglicht. Zudem ist ATTO für die SSDs mit SandForce-Controller ein idealtypischer, in der Praxis selten vorkommenden Fall, da die Daten des Benchmarks hoch komprimierbar sind. Festzuhalten ist aber auch beim Schreiben ein eindeutiger Leistungsverlust der Octane im genutzten Zustand.

Auf der nächsten Seite: AS SSD Benchmark