Microsoft profitiert von Server- und Business-Sparten

Patrick Bellmer
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Dank der gestiegenen Nachfrage in den Server- und Business-Sparten hat Microsoft im dritten Fiskalquartal ein leichtes Umsatzplus erzielt. Dies geht aus der jüngst veröffentlichten Bilanz für die Monate Januar, Februar und März hervor.

Insgesamt konnte man in diesem Zeitraum 17,407 Milliarden US-Dollar einnehmen, ein Zuwachs um knapp sechs Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die beiden genannten Abteilungen konnten dabei auf 4,572 (Server) und 5,814 (Business) Milliarden US-Dollar zulegen, ein Wachstum von 14,1 und 9,1 Prozent. Während die anderen Bereiche nur leicht zulegen konnten, ging der Umsatz im Bereich Entertainment und Devices, zudem sowohl das Geschäft mit Windows Phone als auch mit der Xbox gehört, zurück. Hier belief sich der Umsatz auf 1,616 Milliarden US-Dollar, ein Minus von gut 16 Prozent.

Quartalsergebnisse in Mio. US-Dollar (Geschäftsjahr Juli – Juni) 05.00010.00015.00020.00025.000US-Dollar 3Q 20094Q 20091Q 20102Q 20103Q 20104Q 20101Q 20112Q 20113Q 20114Q 20111Q 20122Q 20123Q 2012  Umsatz  Gewinn
Umsatz nach Bereichen in Mio. US-Dollar 02.0004.0006.0008.000US-Dollar 2Q 20103Q 20104Q 20101Q 20112Q 20113Q 20114Q 20111Q 20122Q 20123Q 2012  Windows and Windows Live Division  Server and Tools  Online Services Division  Microsoft Business Division  Entertainment and Devices Division  Sonstiges

Trotz der insgesamt positiven Umsatzentwicklung konnte ein rückläufiger Quartalsüberschuss nicht verhindert werden. Diese sank um gut zwei Prozent auf 5,108 Milliarden US-Dollar, was auf höhere operativer Ausgaben und eine insgesamt höhere Steuerlast zurückzuführen ist. Einen deutlichen Schub verspricht sich Microsoft wie so viele IT-Unternehmen von der Einführung von Windows 8 im Herbst 2012. Zudem setze man auch hohe Erwartungen in die nächste Office-Version, so Konzernchef Steve Ballmer.