Acer Aspire Timeline Ultra M3 im Test: Das leistet Nvidias GT 640M

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Patrick Bellmer
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Fazit

Auch wenn Acer das Timeline Ultra M3 gerne in die Nähe der Ultrabooks rücken möchte: Mit den kompakten Notebooks hat das Gerät kaum Ähnlichkeit. Zu groß sind allein bei Maßen und Gewicht die Unterschiede. Angesichts der Grafikleistung müsste man eher fast schon von einem Desktop Replacment sprechen – wenn denn das Display besser wäre.

Acer Timeline Ultra M3
Acer Timeline Ultra M3

Wie so oft in dieser Preisklasse kann die Anzeige nicht überzeugen, in diesem speziellen Fall gehört sie in Summe sogar zu den schlechtesten bislang getesteten. Sowohl Auflösung, Helligkeit als auch Kontrast sind wenig überzeugend. Ärgerlich ist dies insbesondere beim Blick auf die GeForce GT 640M. Dank dieser steht eine hohe Grafikleistung zur Verfügung, die aber in puncto Qualität nicht ausreichend dargestellt werden kann. An Nvidias Neuling selbst gibt es nichts zu kritisieren. Angesichts des Preises und des Verbrauchs geht die Leistung mehr als in Ordnung.

Acer Timeline Ultra M3 (581TG-52464G52Mnkk)
  • leistungsstarke GPU
  • gutes Touchpad
  • spiegelndes Display
  • geringe Auflösung
  • geringe Maximalhelligkeit und Homogenität
  • Kontrast unterdurchschnittlich
  • nur ein USB-3.0-Port
  • Gehäuse wenig verwindungssteif

Viel mehr Stärken hat das Timeline Ultra M3 leider nicht zu bieten. Nennenswert wären hier mit leichten Abstrichen die Eingabegeräte und der angesichts der gebotenen Systemleistung gute Preis. Ob dies aber ausreichen wird, um das M3 zu einem Verkaufsschlager zu machen, darf bezweifelt werden. Denn gerade im Bereich zwischen 700 und 900 Euro ist das Angebot an Notebooks schier unüberschaubar. Mögliche Alternativen wären hier Sonys Vaio-VPC-Reihe sowie einige von HPs Probooks.

Preise und Verfügbarkeit

Das Acer Aspire Timeline Ultra M3 wird seit Mitte März in vier Konfigurationen angeboten. In der hier getesteten Variante 581TG-7376G25Mnkk schlägt das Notebook mit knapp 800 Euro zu Buche. Die Grundkonfiguration mit i3-2367M und einer 320 Gigabyte fassenden Festplatte kostet ohne Nvidia GeForce GT 640M circa 600 Euro. Inklusive dieser und einer 500-Gigabyte-HDD beträgt der Preis etwa 700 Euro. Das Topmodell für knapp 1.200 Euro verfügt bis auf zwei Ausnahmen über die hier getestete Ausstattung; statt einer 500 Gigabyte fassenden HDD setzt Acer dort auf eine 256 Gigabyte große SSD, anstelle des i5-2467M kommt ein i7-2637M zum Einsatz.

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