9/15 be quiet! Dark Rock Pro 2 im Test : Leise Wiederbelebung

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Temperaturwerte

Serienbelüftung drehzahlabhängig

Zu den wichtigsten Kenndaten eines Prozessorkühlers gehört natürlich die Leistungsfähigkeit des Kühlkörpers in Kombination mit der Serienbelüftung. Um hierbei ein möglichst differenziertes Bild über die jeweiligen Stärken und Schwächen einer Zusammenstellung zu erhalten, erfolgt die Darstellung der Kerntemperaturen als Verlaufsdiagramm in Abhängigkeit der per Lüftersteuerung eingestellten Drehzahlen. Zur besseren Verfolgung des gewünschten Produktes oder Anzeige der konkreten Temperaturwerte können Graph oder Legendeneintrag per Mausklick hervorgehoben werden.

Serie
Serie

Zunächst lässt sich festhalten, dass der Dark Rock Pro 2 enorm von der Verwendung zweier Lüfter profitiert. Insbesondere bei niedrigen Drehzahlen wächst der Unterschied zwischen Einfach- und Doppelbelüftung schnell auf fünf bis zehn Kelvin an, ohne die Lautstärke des Systems spürbar zu beeinträchtigen.

Im Drehzahlvergleich mit der Konkurrenz hat der „be quiet!“-Kühler leichten Vorsprung auf den Alpenföhn K2 und etwas Rückstand auf den Thermalright Silver-Arrow SB-E. Letzterer hat mit seiner 150-mm-Lüfterausstattung jedoch auch deutliche Vorteile in dieser Gegenüberstellung. Die SilentWings schneiden dagegen sehr schwach ab, was die drehzahlbezogene Luftförderleitung angeht. Dafür behauptet sich die Kühlkombination noch recht ordentlich.

Insgesamt kann man dem be quiet! Dark Rock Pro 2 eine sehr gute Abstimmung auf seine Serienbelüftung bescheinigen. Der Kühler ist auf niedrige Drehzahlen optimiert und präsentiert sich unterhalb der 800 U/min sehr stark.

Dargestellt sind die arithmetischen Mittel der Durchschnittstemperaturen der vier Prozessorkerne im fünfzehnminütigen Auslastungsintervall nach erreichtem Maximaltemperatur-Plateau in Abhängigkeit der angelegten Lüfterdrehzahl.

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