6/7 Cooler Master TPC 800 im Test : CPU-Kühler mit neuartiger Heatpipe

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Semipassivbetrieb

Mit stetig sinkender Wärmeabgabe relativ leistungsfähiger Prozessoren wird der semipassive Betrieb des Prozessorkühlers immer interessanter. In diesem Modus ist am Kühlkörper kein Lüfter direkt befestigt. Die aktive Wirkung beruht lediglich auf der Luftförderung der Gehäuselüfter, welche in unserer Konfiguration mit 800 respektive 500 U/min nahezu lautlos betrieben werden. Dabei erlauben wir uns sogar eine leichte Prozessortaktanhebung auf 3,5 GHz bei gleichzeitiger Senkung der CPU-Kernspannung auf 1,144 Volt.

Cooler Master TPC 800 im Passivbetrieb
Cooler Master TPC 800 im Passivbetrieb

Der TPC 800 ist sicher kein klassischer Passivkühler. Obwohl er ohne Serienlüfter ausgeliefert wird, sollte er, kommen leistungsstärkere Prozessoren zum Einsatz, unbedingt in Kombination mit einer aktiven Belüftung betrieben werden. Zur Not bietet der Kühler jedoch auch genügend Grundleistung, um schwächere CPUs semipassiv nutzen zu können. Eine gute Gehäusebelüftung ist dann aber Pflicht.

Kühler im Semipassivbetrieb
Angaben in °C
  • Gehäuselüfter: 800 U/min:
    • Phanteks PH-TC14PE
      65,8
    • Noctua NH-D14
      67,7
    • Scythe Mine 2
      67,7
    • Thermalright Silver-Arrow SB-E
      67,8
    • be quiet! Dark Rock Pro 2
      68,5
    • Alpenföhn K2
      71,8
    • Corsair H80
      75,2
    • Zero Infinity Freeflow+
      75,6
    • Prolimatech Super Mega
      78,3
    • Antec H2O 920
      78,3
    • Cooler Master TPC 800
      78,3
    • Antec H2O 620
      82,4
    • Alpenföhn Matterhorn Pure
      83,6
  • Gehäuselüfter: 500 U/min:
    • Phanteks PH-TC14PE
      78,2
    • Thermalright Silver-Arrow SB-E
      82,2
    • Noctua NH-D14
      82,3
    • Scythe Mine 2
      83,6
    • be quiet! Dark Rock Pro 2
      83,7
    • Alpenföhn K2
      86,3
    • Zero Infinity Freeflow+
      87,5
    • Cooler Master TPC 800
      95,2
    • Antec H2O 920
      95,4
    • Corsair H80
      95,7
    • Prolimatech Super Mega
      95,7

Dargestellt sind die arithmetischen Mittel der Durchschnittstemperaturen der vier Prozessorkerne im fünfzehnminütigen Auslastungsintervall nach erreichtem Maximaltemperatur-Plateau.

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