2/7 Samsung Galaxy Beam im Test : Das Hosentaschenkino zum Telefonieren

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Design & Verarbeitung

Ausschlaggebend für die Optik des Galaxy Beam dürfte zu einem großen Teil der namensgebende Projektor sein. Denn dieser sorgt mit seiner Größe für ein mit rund zwölf Millimetern relativ dick ausfallendes Gehäuse, welches Samsung aber durchaus geschickt zu kaschieren weiß. Denn abgesehen vom Bereich rund um den Beamer fällt das Smartphone ein wenig flacher aus. Die Kombination aus dunkelgrauer Rückseite, schwarzer Front und gelben Seitenflächen machen das Gerät zudem optisch kleiner, als es tatsächlich ist. Gleichzeitig wirkt es frisch und weicht vom Uni-Look der meisten Smartphones ab. Seine Herkunft verleugnen könnte das Galaxy Beam auch ohne Herstellerlogo nicht. Denn in der Frontalen ist es problemlos als Samsung-Gerät zu identifizieren, die Ähnlichkeit gegenüber anderen Modellen des Herstellers ist frappierend.

Samsung Galaxy Beam
Samsung Galaxy Beam
Samsung Galaxy Beam
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Dies gilt auch für die verwendeten Gehäusematerialien, bei denen man sich erneut komplett auf Kunststoff verlassen hat. Anders als beispielsweise beim Galaxy S III setzt man auf der Rückseite aber nicht auf eine glatte, sondern eine deutlich texturierte Oberfläche. Dadurch liegt das Smartphone sicher in der Hand, die Haptik ist zudem sehr wertig. Allerdings wirkt der Deckel ebenfalls zerbrechlich, auch wenn er dies nicht ist.

Samsung Galaxy Beam
Samsung Galaxy Beam

Gestört wird die Optik durch die insgesamt sieben Anschlüsse, Schalter und Klappen. Während Speicher- und SIM-Karte jeweils durch eine solche geschützt sind, warten auf der rechten Seite der Einschalter sowie die Schnellzugriffstaste für den Projektor. Lautstärkewippe und der 3,5-Millimeter-Audio-Ausgang sind links platziert. Während die Schalter allesamt gut verarbeitet sind und kein überflüssiges Spiel aufweisen, sieht es bei den Klappen anders aus. Sind keine Karten eingelegt, fügen sie sich nahtlos in das Gehäuse ein. Sind die entsprechenden Slots jedoch belegt, lassen sich die kleinen Deckel nicht mehr richtig schließen, insbesondere beim SIM-Schacht auf der linken Seite stört dies deutlich. Ansonsten ist die Verarbeitung durchaus als gut zu bezeichnen.

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