News : AMD Radeon HD 7950 mit Boost zeigt sich im Handel

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Im Laufe der vergangenen Wochen haben wir uns ausführlich mit AMDs überarbeiteter Radeon HD 7950 beschäftigt, die dank eines höheren Taktes sowie einer Boost-Funktion, die bereits bei der Radeon HD 7970 GHz Edition eingeführt worden ist, mit einer höheren Performance als die alte Variante aufwarten kann.

Jedoch war die Radeon HD 7950 mit Boost zum damaligen Zeitpunkt nicht lieferbar – noch nicht einmal in einem Online-Shop gelistet. Das hat sich nun aber geändert: Die PowerColor Radeon HD 7950 „Boost State“ ist das erste Modell, das sogar gleich lieferbar ist. Rund 304 Euro soll man für den 3D-Beschleuniger derzeit bezahlen, der in einem alternativen Referenzdesign daher kommt.

Darüber hinaus sind noch drei weitere Modelle gelistet, im Gegensatz zur PowerColor-Hardware aber nicht lieferbar. Zwei weitere Varianten lassen sich zudem von Sapphire finden. Die Radeon HD 7950 Vapor-X OC Boost ist ab 309 Euro gelistet und kommt mit dem bekannten Vapor-X-Kühler daher. Der Boost-Clock liegt bei den gewöhnlichen 850 MHz, jedoch hat Sapphire den Turbo auf 950 MHz erweitert. Zudem wird noch eine „Flex“-Variante für ebenso hohe 309 Euro gelistet, zu der es aber keine weiteren Informationen gibt.

Vielleicht am interessantesten, da am günstigsten, ist jedoch die VTX3D Radeon HD 7950 X-Edition „V3“, die sich derzeit nur bei Caseking für 280 Euro finden lässt. Das Exemplar kommt mit dem X-Edition-Kühler daher und hält sich bei den Taktraten an den Referenzvorgaben von AMD (die zusätzlichen fünf Megahertz beim Boost-Clock kann man wohl ignorieren). Ab dem 5. September soll die Karte erhältlich sein, jedoch ist das Datum noch nicht garantiert.

Betrachtet man die noch nicht lieferbare VTX3D-Karte, wird die Radeon HD 7950 mit Boost tatsächlich nicht beziehungsweise nur minimal teurer als die langsamere Version sein, die derzeit ab 275 Euro den Besitzer wechselt. Die PowerColor-Boost-Karte ist dagegen rund 25 Euro teurer als die normale Radeon HD 7950. Die Sapphire-Karte hat dagegen keinen „Vorgänger“, lässt sich so also auch nicht vergleichen.