News : OnLive mit neuem Besitzer, Insolvenz abgewendet

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Turbulente Stunden haben gestern Belegschaft und Kunden das Streaming-Dienstes OnLive erlebt. Nachdem in den späten Abendstunden deutscher Zeit erst Gerüchte die Runde machten, das Unternehmen würde sich von nahezu allen Angestellten trennen und Insolvenz anmelden, scheint sich die Lage mittlerweile stabilisiert zu haben.

In einer Presserklärung teilte OnLive dann gegen 2 Uhr deutscher Zeit mit, dass ein bislang unbekannter Investor den Fortbestand gesichert und den Dienst übernommen habe. Neben der Fortführung des Streaming-Angebots könne man so auch die Mehrzahl der Arbeitsplätze sichern. Weitere Details wollte oder durfte OnLive nicht mitteilen. Erst nach dem Abschluss der Transaktionen sollen weitere Informationen genannt werden.

We can now confirm that the assets of OnLive, Inc. have been acquired into a newly-formed company and is backed by substantial funding, and which will continue to operate the OnLive Game and Desktop services, as well as support all of OnLive’s apps and devices, as well as game, productivity and enterprise partnerships. The new company is hiring a large percentage of OnLive, Inc.’s staff across all departments and plans to continue to hire substantially more people, including additional OnLive employees. All previously announced products and services, including those in the works, will continue and there is no expected interruption of any OnLive services.

We apologize that we were unable to comment on this transaction until it completed, and were limited to reporting on news related to OnLive’s businesses. Now that the transaction is complete, we are able to make this statement.

Pressemitteilung OnLive

Zuletzt hatte das Unternehmen angekündigt, weiter expandieren zu wollen. So sollten unter anderem neue Märkte erschlossen werden, auch eine Kooperation mit Ouya, dem durchaus ambitioniertem neuen Konsolenprojekt war angekündigt. In der ersten Jahreshälfte 2012 gab es mehrfach Spekulationen, dass Sony Interesse an OnLive hätte – letztlich entschieden sich die Japaner aber für den Konkurrenten Gaikai.