6/13 AMD Radeon HD 7950 Boost im Test : Kleine Änderung, große Wirkung

, 131 Kommentare

Frameverläufe

Auch wenn die Angaben von Durchschnitts-FPS-Werten immer noch die sinnvollste Darstellung eines Benchmarks ist, solange man nur eine simple Zahl haben möchte, ist diese Methode alles andere als ideal. So kann es durchaus vorkommen, dass zum Beispiel die zweite Hälfte einer Testsequenz deutlich schlechter ausfällt als die erste, was an reinen Durchschnittswerten aber nicht zu erkennen ist.

Aus diesem Grund haben wir von den Spielen Alan Wake, Arma II, Battlefield 3, Max Payne 3, Metro 2033, Risen 2, The Witcher 2 sowie Trackmania 2: Canyon so genannte Frameverläufe angefertigt – die unserer Meinung nach beste Methode, einen zeitlich begrenzten Benchmark für den Leser abzubilden. Bei einem Frameverlauf versuchen wir eine immer gleichbleibende, 25 Sekunden lange Sequenz in einem Spiel nachzustellen und messen die FPS-Werte jeder einzelnen Sekunde. Mit diesen Informationen füttern wir daraufhin den Frameverlauf, an dem man sehr exakt erkennen kann, wie gut eine Grafikkarte das Spiel über einen längeren Zeitraum darstellen kann.

Um einen besseren Eindruck von den Spielszenen zu vermitteln, die den Frameverläufen zugrunde liegen, haben wir diese in kurzen Videos festgehalten.

Benchmarksequenz zu Alan Wake
Benchmark-Sequenz zu ARMA II
Benchmarksequenz zu Battlefield 3
Benchmark-Sequenz zu Max Payne 3
Benchmark-Sequenz zu Metro 2033
Benchmarksequenz zu Risen 2
Benchmark-Sequenz zu The Witcher 2
Benchmark-Sequenz zu Trackmania 2

Die Radeon HD 7950 V2 ordnet sich in den Frameverlaufsdiagrammen da ein, wo man es vermuten kann: Genau mittig zwischen der Radeon HD 7950 und der Radeon HD 7970. Jedoch lässt sich schnell erkennen, dass sich die neue Radeon-Karte in manchen Spielen etwas anders als die beiden anderen AMD-Produkte verhält. So variiert der Abstand zur Radeon HD 7950 manchmal recht deutlich, was wir auf den Turbo-Modus und die umherspringende Taktfrequenz schieben.

Auf der nächsten Seite: GPU-Computing