News : Intel gründet Intelligent Systems Framework

, 5 Kommentare

Das sogenannte „Internet der Dinge“ ist nicht nur bei der europäischen Kommission ein großes Thema, sondern natürlich insbesondere bei den Unternehmen der IT-Branche. Als einer der weltgrößten Halbleiterproduzenten widmet sich Intel der Thematik nun mit der Schöpfung eines Rahmengerüsts für solche intelligenten Systeme.

Passend fällt auch der Name dieser Einrichtung aus: Intel Intelligent Systems Framework heißt das Programm schlicht, welches Intel heute offiziell an den Start schickt. Unter dem Begriff „Internet der Dinge“ werden miteinander vernetzte physische Objekte zusammengefasst, welche in diesem Netzwerk eindeutig identifizierbar sind. Zum einen sind damit auch Internetnutzer gemeint, in diesem Falle geht es jedoch eher um mit dem Internet verbundene Geräte, von denen es laut Intels Prognose bis 2015 über 15 Milliarden geben wird.

Ein Drittel dieser Geräte sollen dabei sogenannte „intelligente Systeme“ ausmachen, denen sich Intels neues Framework nun widmet. Dabei sollen untereinander kompatible Lösungen zum Einsatz kommen, welche eine sichere Kommunikation und Handhabung der Geräte in einer skalierbaren beständigen Art und Weise ermögliche, so Intel. Im weitesten Sinne werden damit Intels Embedded-Lösungen angesprochen, welche in diversen Industriebereichen Verwendung finden. Natürlich gehören zur unterstützten Hardware Prozessoren aus dem Hause des Gründers: Sowohl Xeon- als auch Core- und Atom-Modelle werden hier aufgeführt.

Intel verspricht durch das Programm eine Reduktion der Entwicklungszeiten und entsprechend der Kosten für die Integration intelligenter Systeme. Darüber hinaus soll das Sammeln von über die Systeme gewonnenen nutzbaren Daten („Big Data“) sicher und übersichtlicher gestaltet werden.

Kommende Lösungen des Intel Intelligent Systems Framework, welche auch Produkte von Partnern wie Intel, MacAfee oder Wind River enthalten, sollen von diversen System-Anbietern wie Dell, Advantech, Kontron oder Portwell ab sofort angeboten werden, weitere Anbieter sollen folgen.