3/4 FIFA 13 im Test : Es bleibt bei Änderungen im Detail

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Technik

Auch beim Blick auf die Technik wird deutlich, dass sich die Entwickler von EA Canada einer sehr schonenden Weiterentwicklung verschrieben haben. Zu einem leichten Tuning der Physik gesellt sich deshalb eine nur mäßig aufgewertete Grafik, was aber auch in Ordnung geht, denn schon im letzten und auch im vorletzten Jahr sah „FIFA“ auf dem PC – ganz im Unterschied zu „FIFA 10“ – sehr ordentlich aus.

Nett sind dabei vor allem kleine Veränderungen am Spielfeldrand, denn auch hier herrscht mehr Dynamik. Am auffälligsten sind dabei die ab und an gestikulierenden (fiktiven) Trainer; aber auch bei Details wie dem Einlauf der Mannschaften und den Vorab-Videos findet sich das ein oder andere neue Element – ein paar neue Jubelsequenzen und neue Spielergestiken (z.B. die zufriedene Torwart-Faust nach einer gelungenen Parade) hätten aber durchaus gut getan.

Richtig löblich ist, dass man es bei „FIFA 13“ mit der ersten Ausgabe zu tun hat, die bei uns ohne Dritt-Programme absolut ruckelfrei lief. Musste man in den Jahren zuvor bei AMD-Grafikkarten stets per Software nachhelfen um Mini-Lags auszumerzen, hat dieses Mal offenbar eine ordentliche Optimierung stattgefunden, sodass das Spiel auf unserem Testsystem bei maximalen Details und einer Auflösung von 1.680 × 1.050 Bildpunkten durchweg mit 60 Bildern pro Sekunde läuft.

Ohne Fehl und Tadel ist die Umsetzung aber dennoch nicht. So klagen Spieler der ersten Stunde auch zum Start von „FIFA 13“ über Abstürze und einfrierende Systeme – Probleme, die offenbar systemischen Charakter haben und von den Entwicklern nach eigenem Bekunden verfolgt werden, sodass davon auszugehen ist, dass schon bald ein erster Patch folgen wird.

In Sachen Sound gibt es nichts zu meckern, denn in dieser Hinsicht wird man nicht nur mit dynamischen Zuschauerreaktionen, sondern teilweise sogar mit Original-Fangesängen verwöhnt. Unterirdisch bleibt allerdings nach wie vor der Kommentar: Manfred Breuckmann und Frank Buschmann machen auch dieses Mal keine gute Figur, sodass das Gros der Spielerschaft auch bei „FIFA 13“ schnell den Kommentar ausschalten wird.

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