4/4 Notebooks mit Windows 8 : Das Angebot zum Start im Überblick

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Toshiba Satellite U920t

Ähnlich wie Dell setzt auch Toshiba bei seinem Convertible auf ein Gerät mit 12,5 Zoll großem Display – womit die wesentlichen Ähnlichkeiten zwischen dem XPS Duo 12 und dem Satellite U920t auch schon aufgezählt wären. Denn die Japaner setzen wie MSI und Sony auf einen Kipp- und Schiebemechanismus, um aus dem Ultrabook ein Tablet zu machen. Aber auch in anderen Punkten gibt es Parallelen: So kommt auch im Satellite U920t bewährte Ultrabook-Technik zum Einsatz, in der Spitze sollen sechs Gigabyte Arbeitsspeicher, eine 256 Gigabyte fassende SSD und ein Core i5 möglich sein.

Toshiba Satellite U920t

Standardmäßig dabei sind zwei USB-Ports, ein HDMI-Ausgang sowie WLAN, Bluetooth und verschiedene Sensoren. Toshiba verspricht eine Akkulaufzeit von bis zu sieben Stunden, was als durchschnittlich eingestuft werden kann. Verfügbar sein soll das Satellite U920t ab Mitte November, eine unverbindliche Preisangabe seitens Toshiba steht noch aus, gelistet wird das Geräte aber ab etwa 1.100 Euro.

Technische Daten
Toshiba Satellite U920t
Display 12,5", 1.366 × 768 Pixel
CPU i5-3317U
RAM 4 GB, erweiterbar
Massenspeicher maximal 256 GB, SSD
Maße 327,0 × 20,0 × 213,0
Gewicht 1,4 kg
UVP unbekannt

Ausblick

Eines dürfte klar sein: Notebooks ohne Touchscreen, die mit Windows 8 ausgeliefert werden, werden es künftig schwerer am Markt haben. Die von Microsoft propagierte neue Bedienphilosophie setzt auf den Finger statt auf Maus und Tastatur. Wer das neue Betriebssystem wirklich ausreizen will, kommt um einen berührungsempfindlichen Bildschirm nicht herum. Klar ist aber auch: Die Grenzen zwischen Tablet und Notebook werden immer weiter verschwimmen. Schon zuletzt war eine Einordnung nicht immer ganz einfach und der Konkurrenzkampf zwischen den Gerätekategorien wird sich weiter beschleunigen – Sieger ungewiss.

Auf jeden Fall könnte das klassische Notebook für unterwegs verlieren, ob nun mit oder ohne berührungsempfindliche Anzeige. Denn zumindest auf dem Papier und bei ersten Kontaktaufnahmen können und konnten die Verwandlungskünstler überzeugen. Soll ein längerer Text verfasst werden, wird das Display gedreht oder verschoben – schon steht eine vollwertige Tastatur mit Touchpad zur Verfügung. Soll lediglich konsumiert werden, wird mit einem erneuten Handgriff aus dem Notebook ein Tablet.

In der Praxis wird es allerdings nicht ganz so einfach aussehen. Denn zeigen muss sich vor allem, wie robust die Klapp-, Dreh- und Schiebemechanismen tatsächlich sind. Zudem bedeuten Convertibles ein Stück weit auch den Abschied von immer dünner werdenden Geräten. Mit einer Dicke von im Schnitt 18 bis 20 Millimetern fallen diese Geräte deutlich dicker als Tablets und herkömmliche Ultrabooks aus. Hier können wiederum die klassischen Modell punkten. Darüber hinaus wird auch der Preis eine entscheidende Rolle spielen. Auch ein Grund, warum sich Convertibles bislang nicht durchsetzen konnten.

Bei den klassischen Modellen mit Touchscreen sticht vor allem das Aspire S7 hervor. Mit diesem Modell könnte Acer ein wenig aus der Nische der Anbieter qualitativ eher unterdurchschnittlicher Ultrabooks ausbrechen. Vor allem das Display konnte bislang überzeugen, letztlich dürfte es jedoch auch hier eine Frage des Preises werden.

In der Kategorie Convertibles stechen vor allem das IdeaPad Yoga 11 sowie das Vaio Duo 11 hervor. Während ersteres im Vergleich zur Konkurrenz durch die ARM-Technik deutlich preiswerter ausfällt, wirkt letzteres sehr ausgereift. Beide haben jedoch – wie auch alle anderen vorgestellten Modelle – klare Schwachpunkte. Bei Lenovo ist es das vorerst stark eingeschränkte Software-Angebot, bei Sony die vergleichsweise kurze Akkulaufzeit.

Wer sich eher für ein Tablet mit Windows 8 oder Windows RT interessiert, dem legen wir unsere separate Vorschau auf diese Geräte ans Herz.

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