News : Instagram will Nutzungsbedingungen erneut ändern

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Nur wenige Stunden nach dem Bekanntwerden neuer Nutzungsbedingungen, die Mitte Januar in Kraft treten sollen, hat Instagram weitere Änderungen angekündigt. Der Grund dafür ist die massive Kritik, die von Nutzern und Datenschützern geäußert wurde, wie das zu Facebook gehörende Unternehmen in der vergangenen Nacht mitteilte.

Auslöser für die Diskussion waren kleine, aber weitreichende Änderungen an den Bedingungen. Mit dem Akzeptieren dieser sollten die Nutzer dem Dienst eine kostenlose Lizenz für die eigenen Inhalte anbieten. Diese soll es Instagram ermöglichen, das Anzeigen von Bildern und ähnlichem gegen Bezahlung unter anderem zu Werbezwecken zu ermöglichen. Eine Beteiligung der Nutzer an diesen Einnahmen sei nicht vorgesehen, so der Text.

Instagram does not claim ownership of any Content that you post on or through the Service. Instead, you hereby grant to Instagram a non-exclusive, fully paid and royalty-free, transferable, sub-licensable, worldwide license to use the Content that you post on or through the Service, except that you can control who can view certain of your Content and activities on the Service as described in the Service's Privacy Policy, [...]

Some or all of the Service may be supported by advertising revenue. To help us deliver interesting paid or sponsored content or promotions, you agree that a business or other entity may pay us to display your username, likeness, photos (along with any associated metadata), and/or actions you take, in connection with paid or sponsored content or promotions, without any compensation to you.

Auszüge aus den neuen Nutzungsbedingungen

Unter dem Titel „Danke und wir hören zu“ heißt es nun im unternehmenseigenen Blog, dass man die „Irritationen“ mit erneuten Änderungen beseitigen will. Und weiter: „Es war nie unsere Absicht, eure Fotos zu verkaufen.“, zudem habe man nie vorgehabt Fotos für Werbung Dritter zur Verfügung zu stellen. Wohl aber sollen andere Daten für derartige Zwecke genutzt werden, unter anderem Informationen bezüglich beobachteter Accounts.

Wann die Neufassung der Änderungen bekannt gemacht wird, teilte Instagram noch nicht mit. Man werde aber am geplanten Termin, dem 16. Januar 2013, festhalten.

Update 21.12.2012 10:09 Uhr  Forum »

Schneller als erwartet hat Instagram seine Nutzungsbedingungen überarbeitet. Insbesondere die beiden stark kritisierten Abschnitte 1 und 2 zum Thema Rechte weichen von der ursprünglichen Neufassung ab. Allerdings bleibt es dabei, dass Nutzer dem Dienst eine kostenlose Lizenz für die eigenen Inhalte einräumen. Zudem erklärt man sich damit einverstanden, dass eigenen Inhalte im Zusammenhang mit Werbung genutzt werden können. In Kraft treten sollen die Bedingungen am 19. Januar 2013.

In einem dazugehörigen Blog-Eintrag betont das Unternehmen erneut, dass man nie die Absicht hatte, Fotos der Nutzer zu verkaufen. Zudem sei man „stolz“ darauf, dass man über eine Community verfüge, die „konstruktives Feedback“ liefern würde.

Instagram does not claim ownership of any Content that you post on or through the Service. Instead, you hereby grant to Instagram a non-exclusive, fully paid and royalty-free, transferable, sub-licensable, worldwide license to use the Content that you post on or through the Service, subject to the Service's Privacy Policy, available here http://instagram.com/legal/privacy/, including but not limited to sections 3 ("Sharing of Your Information"), 4 ("How We Store Your Information"), and 5 ("Your Choices About Your Information"). You can choose who can view your Content and activities, including your photos, as described in the Privacy Policy.

Some of the Service is supported by advertising revenue and may display advertisements and promotions, and you hereby agree that Instagram may place such advertising and promotions on the Service or on, about, or in conjunction with your Content. The manner, mode and extent of such advertising and promotions are subject to change without specific notice to you.

Auszüge aus den überarbeiteten Nutzungsbedingungen