Enermax Ostrog GT im Test: Der Teufel steckt im Detail

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Carsten Lissack
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Erfahrungen

Der Einbau der Hardware in ein Gehäuse ist meistens ein besonderer Moment für Bastler. Schön, wenn dann auch auf Anhieb alle Teile passen und einem das Gehäuse, beispielsweise durch unkomfortable Vorrichtungen, keinen Strich durch die Rechnung macht. Im Falle des Ostrog GT ging die Montage reibungslos vonstatten. Dank der großzügigen Ausbuchtung in der rechten Seitenwand, die den Raum von 24 mm auf 30 mm erweitert, ist das Verlegen selbst von dicken Kabelsträngen ein wahres Kinderspiel. Das Kabelmanagement bereitet demnach keine unlösbaren Probleme. Gut funktioniert auch der Einbau der Festplatten. Dazu müssen am Datenträger zwei Schienen angesteckt werden, bevor dieser in den Festplattenkäfig geschoben wird. Im Käfig sitzen die Festplatten dann bombenfest. Damit mechanische Schwingungen zum Teil unterdrückt werden, finden sich an den Schienen pro Seite jeweils zwei um die Stifte herum gelegte Gummiringe. Diejenigen, die mehr als zwei 2,5"-Festplatten nutzen, werden beim Ostrog GT enttäuscht. Festplattenschienen, die beide Größeneinheiten adaptieren können, sind im Ostrog GT nicht vorgesehen.

Als schön und gleichzeitig enttäuschend erweist sich auch die Leuchtkraft der LED-Lüfter. Einerseits wird die Frontpartie sehr schön illustriert, während im Innenraum nichts vom Licht ankommt. Dieser hätte durch einen weiteren LED-Ventilator am Heck dem Ansatz des Gehäuses und dem Seitenfenster entsprechend in Szene gesetzt werden können.

Enermax Ostrog GT - Testsystem
Enermax Ostrog GT - Testsystem
Enermax Ostrog GT - Testsystem seitlich
Enermax Ostrog GT - Testsystem seitlich

Für einen kompakten Midi-Tower bietet das Ostrog GT ein durchaus großzügiges Raumangebot. So stehen für Erweiterungskarten mit integriertem Festplattenkäfig 285 mm zur Verfügung. Wird dieser ausgebaut, erweitert sich das Raumangebot für Steckkarten auf 410 mm. Auch für CPU-Kühler wird viel Platz geboten. Mit satten 185 mm passt jeder aktuelle Kühler in den Midi-Tower.

Länge aktueller Grafikkarten (Referenzdesign)
  • Benötigter Platz:
    • ATi Radeon 5970
      31,0
    • AMD Radeon 6990
      30,5
    • ATi Radeon 5870
      28,0
    • Nvidia GTX 590
      28,0
    • Nvidia GTX 690
      28,0
    • AMD Radeon 6950
      27,5
    • AMD Radeon 6970
      27,5
    • AMD Radeon 7950
      27,5
    • AMD Radeon 7970
      27,5
    • Nvidia GTX 480
      27,0
    • Nvidia GTX 570
      27,0
    • Nvidia GTX 580
      27,0
    • Nvidia GTX Titan
      27,0
    • Nvidia GTX 680
      26,0
    • Nvidia GTX 470
      25,0
    • Nvidia GTX 660
      25,0
    • AMD Radeon 6870
      24,5
    • Nvidia GTX 670
      24,5
    • AMD Radeon 7850
      24,0
    • AMD Radeon 7870
      24,0
    • Nvidia GTX 660 Ti
      23,5
    • AMD Radeon 6850
      23,0
    • Nvidia GTX 460
      21,5
    • AMD Radeon 7770
      21,0
    • AMD Radeon 7750
      17,0
  • Vorhandener Platz:
    • Fractal Design Arc Midi R2
      45,5
    • Enermax Ostrog GT
      41,0
    • Lian Li PC-7HX
      40,0
    • Silverstone Sugo SG09
      34,5
    • Xigmatek Alfar
      32,5
Einheit: Zentimeter (cm)
Ewige Liste des verfügbaren Platzes für Grafikkarten