4/5 Logitech G710+ im Test : Mechanisch. Und trotzdem leise.

, 215 Kommentare

Software

Die über die Hersteller-Homepage mit einem 60 Megabyte großen Download zu beziehende Software gehört zu den Stärken der grau-schwarz-orange Gaming-Tastatur. Das liegt unter anderem aufgrund ihrer übersichtlichen Struktur begründet, die bereits im Hauptmenü beginnt. Die zu programmierenden Tasten sind hier sowohl in der Überblicksdarstellung als auch über die Menüleiste am unteren Rand auswählbar, was bei der G710+ ausschließlich Makro- und Profil-Buttons betrifft. Zudem können hier auch andere Logitech-Geräte konfiguriert werden – die „Gaming Software“ funktioniert produktübergreifend für die „G“-Serie.

Logitech G710+ Software

In der Nahansicht werden Befehle schnell über Drag'n'Drop eingebunden, während eine praktische Suchmaske beim Auffinden von Kommandos und Makros hilft. Das Erstellen selbiger funktioniert ausschließlich über die Aufnahme einer Sequenz, die manuelle Einzeleingabe von Signalen ist nicht möglich. Veränderungen werden ebenfalls auf diese Weise eingefügt, lediglich Maus-Funktionen akzeptiert die Software im Editor als Einzelbefehl über das Interface. Des Weiteren lassen sich Zeitabstände zwischen den Anschlägen wahlweise in Echtzeit oder nicht aufzeichnen und Wiederholungsoptionen wählen – damit sind mit Ausnahme von Import- und Export-Funktionen alle derzeit gängigen Optionen abgedeckt. Mit Hilfe der Macro-Recording-Funktion auf der Tastatur erlaubt Logitech aber auch die direkte Programmierung von Eingabeabfolgen auf die „G“-Tasten. Die Wiedergabe erfolgt dabei stets über den Software-Buffer und kann deshalb von Spielen unterbunden werden.

Weitere Einsatzgebiete für die Zusatztasten sind Multimediafunktionen, Programmstarts und Mausfunktionen wie das Ändern des DPI-Wertes. Tastenkürzel zum Nutzen der Zoom-Funktion im Browser oder dem Öffnen der Charms-Bar in Windows 8 sind ebenfalls enthalten. Auch die bereits dank der Zusatztasten abgedeckte Medien-Steuerung steht erneut zur Auswahl, was, sofern diese auf die „G“-Keys verlegt wird, in Spielen eine schnellere, fließende Anwahl mit der linken Hand ermöglicht.

Zur Organisation der Zusatzfunktionen stellt die Software eine unbegrenzte Anzahl Profilplätze bereit. Abseits des Standardprofils ist jedoch eine Verknüpfung mit einer Anwendung zwingend erforderlich – sollen Funktionen „on-the-fly“ gewechselt werden, muss mit den drei Ebenen pro Profil gearbeitet werden.

Auf der nächsten Seite: Fazit