6/7 Zalman FX100 Passiv-CPU-Kühler im Test : Lüfterlos, riesengroß

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Mit Lüfter

Ergänzend zu unseren Betrachtungen unter passiven Bedingungen untersuchen wir die Leistungsfähigkeit des Zalman FX100 auch in Kombination mit einem zentral eingebauten 92-mm-Lüfter (Scythe Kama-Flex 2000). Die Auftragung der CPU-Kerntemperaturen unter Last erfolgt dabei in Abhängigkeit der angelegten Drehzahl. Bei der Bewertung muss berücksichtigt werden, dass ein 92-mm-Lüfter bei gleicher Drehzahl naturgemäß deutlich leiser agiert als ein 120- oder ein 140-mm-Pendant (2.000 U/min mit einem 92-mm-Lüfter entsprechen vom Schalldruck etwa 1.600 U/min eines 120-mm-Pendants). Die aufgeführten Resultate sind daher vornehmlich zur groben Orientierung zu verstehen, schließlich ist uns klar, dass der FX100 mit einem 92-mm-Lüfter kaum gegen ein potentes Doppelturm-Gespann vom Schlage eines Thermalright Silver-Arrow mithalten kann.

Entsprechend ernüchternd fällt die Darstellung für den Zalman-Cube bei übertakteter Prozessoranforderung im Konkurrenzvergleich aus. Die Option der Belüftung ist als Notfall-Reserve nicht zu verachten, wer allerdings dauerhaft einen aktiv betriebenen CPU-Kühler wünscht, ist mit alternativen Produkten unserer Meinung nach deutlich besser beraten.

Dargestellt sind die arithmetischen Mittel der Durchschnittstemperaturen der vier Prozessorkerne im fünfzehnminütigen Auslastungsintervall nach erreichtem Maximaltemperatur-Plateau in Abhängigkeit der angelegten Lüfterdrehzahl.

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