6/11 Alpenföhn Brocken 2 im Test : CPU-Towerkühler wächst auf 140 mm

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Kühlleistung

Serienbelüftung, drehzahlabhängig

Zu den wichtigsten Kenndaten eines Prozessorkühlers gehört natürlich die Leistungsfähigkeit des Kühlkörpers in Kombination mit der Serienbelüftung. Um hierbei ein möglichst differenziertes Bild über die jeweiligen Stärken und Schwächen einer Zusammenstellung zu erhalten, erfolgt die Darstellung der Kerntemperaturen als Verlaufsdiagramm in Abhängigkeit der per Lüftersteuerung eingestellten Drehzahlen. Zur besseren Verfolgung des gewünschten Produktes oder Anzeige der konkreten Temperaturwerte können Graph oder Legendeneintrag per Mausklick hervorgehoben werden.

Alpenföhn WingBoost2 mit PWM-Möglichkeit
Alpenföhn WingBoost2 mit PWM-Möglichkeit

Für die Gegenüberstellung haben wir als Vergleichspartner den Scythe Ashura hervorgehoben, welcher eine zum Brocken 2 sehr ähnliche Bauweise besitzt. Dabei kann die Alpenföhn-Entwicklung auf den ersten Blick nicht mit dem Japaner mithalten, der bei gleicher Drehzahl deutlich bessere Kühlresultate aufzeigt. Ursache für dieses Verhalten dürfte in der Serienlüfter-Bestückung beider Modelle liegen. Während der Scythe einen 140-mm-Spross besitzt, der auf hohen Durchsatz getrimmt ist, besitzt der Brocken 2 ein Lüftermodell mit vergleichsweise niedriger Förderleistung. Dafür agiert Letzterer bei gleicher Drehzahl jedoch erheblich leiser, wodurch die etwas schwäche Kühlkraft durch akustische Argumente zumindest teilweise akzeptiert werden kann.

Dargestellt sind die arithmetischen Mittel der Durchschnittstemperaturen der vier Prozessorkerne im fünfzehnminütigen Auslastungsintervall nach erreichtem Maximaltemperatur-Plateau in Abhängigkeit der angelegten Lüfterdrehzahl.

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