3/3 Final Fantasy XIV: A Realm Reborn : Die Krux mit dem Abomodell

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Fazit

„A Realm Reborn“ hat durchaus seine Stärken: Das „Final-Fantasy“-Setting bedient eine große, teilweise eingeschworene Spielerschaft, die die „Lore“ und asiatische Markenprägung schätzt und für die Square Enix einen feinen MMORPG-Schmaus zubereitet. Was uns bei unseren Streifzügen durch die Betaphase Bauchschmerzen bereitet hat, ist deswegen nicht die grundlegende Konzeption, denn ARR ist tatsächlich ein ordentliches Remake, das zahlreiche Unzulänglichkeiten von „Final Fantasy XIV“ ausmerzt. Skeptisch macht uns das Preis-Leistungs-Verhältnis.

In Zeiten, in denen in allen möglichen Genres zahlreiche Spieleschmieden versuchen, ihre Inhalte über F2P-Modelle an den Spieler zu bringen, muss ein MMO-Titel, für den nicht nur einmalig, sondern sogar monatlich gezahlt werden muss, schon sehr umfassend überzeugen. Andernfalls droht schnell das Aus oder zumindest der schmachvolle nachträgliche Wechsel ins F2P-Segment.

Final Fantasy XIV: A Realm Reborn (Vorschau)

Über ebendiese umfassende Kompetenz verfügt „A Realm Reborn“ nach unserem bisherigen Eindruck aber nicht. Stattdessen bekommt man hier vielmehr 0815-MMORPG-Kost im schicken Gewand des „Final-Fantasy“-Paradigmas geliefert – eine für sich genommen attraktive Kombination. Doch ist sie tatsächlich monatlich harte Euros wert?

Über die Beantwortung dieser Frage durch die Spieler wird sich ab dem 27. August der Erfolg oder Misserfolg von „A Realm Reborn“ definieren. Bis dahin lautet unser vorläufiges Fazit: Wir sind nach dem Ende der geschlossenen Betaphase bei aller Sympathie für die ARR-Welt skeptisch.

Kopier- & Jugendschutz

„A Realm Reborn“ wird Cross-Plattform-Matchmaking zwischen der PC- und der PlayStation-3-Version ermöglichen und funktioniert dabei über einen eigenen Launcher. Als MMORPG ist eine aktive Breitband-Internetverbindung Voraussetzung zum Spielen. Die USK hat den Titel bisher noch nicht geprüft.

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