News : „KitKat“ ist der Codename von Android 4.4

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In der Gerüchteküche war die nächste Version von Googles Android-Betriebssystem bisher als „Android 5.0“ alias „Key Lime Pie“ beschrieben worden. Doch nun hat der Software-Riese die Pläne offengelegt und Android 4.4 mit dem Codenamen „KitKat“ angekündigt.

Auf der Android-Homepage enthüllte Google den Namen der neuen Android-Version, die sich diesen gemäß der Tradition mit einem zuckersüßen Nahrungsmittel teilt. Mit der Firma Nestlé, welche die namensgleichen Schokoriegel vertreibt, habe sich Google schnell einigen können, wobei keine Gelder geflossen sein sollen, wie die BBC berichtet. Beide Unternehmen sollen von dem Marketing-Deal profitieren. Nestlé soll sogar eine Kampagne starten, bei der über 50 Millionen KitKat-Riegel mit dem Android-Maskottchen auf der Verpackung ausgeliefert werden. „Wir freuen uns sehr, die Partnerschaft mit Android, der beliebtesten mobilen Plattform der Welt, verkünden zu dürfen, dank der nun noch mehr KitKat-Fans ihre Pause genießen können”, so Nestlé.

Der Slogan „es ist unser Ziel, mit Android KitKat ein aufregendes Android-Erlebnis für jedermann zu bieten“, könnte darauf hindeuten, dass Google das eigene Betriebssystem über Smartphones und Tablets hinaus auf diverse Geräte ausweiten will. Mit „jedermann“ könnte aber auch eine neue Herangehensweise gemeint sein, die der bekanntlich starken Fragmentierung entgegenwirken soll. Wann die neue Android-Version eingeführt werden wird, ist allerdings noch nicht offiziell bekannt.

Android 4.4 „KitKat“
Android 4.4 „KitKat“

Update 05.09.2013 09:31 Uhr  Forum »

In Anbetracht der ungewöhnlichen Ankündigung beweist auch die Konkurrenz Humor: Nokias jüngst von Microsoft übernommene Smartphone- und Handy-Sparte konterte mit einer Werbung, die den Slogan „Have a break, have a KitKat“ aufgreift.

Nokia-Werbung
Nokia-Werbung

Auch Nestlé nimmt die Aktion zum Anlass, die eigene Homepage spaßig umzugestalten. Derzeit wird der Riegel als „KitKat 4.4“ mit Schokoladen-Unibody-Gehäuse und Tri-Core-Knusperprozessor beworben. Der Konzern verspricht unter anderem außerdem Cloud-Unterstützung – der Geschmack soll in luftige Höhen heben – sowie Kapazitäten von zwei oder vier „Mega-Bites“.