8/13 AMD Radeon R7 260X, R9 270X und 280X im Test : Volcanic Islands Light

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GPU-Computing

Moderne Grafikkarten können deutlich mehr Berechnungen ausführen als nur 3D-Grafik. Dabei sind sie Prozessoren mitunter deutlich überlegen. Immer mehr Programme machen von der Möglichkeit, die GPU in die Berechnungen mit einzubeziehen, Gebrauch.

Als Programmierschnittstellen kommen in unseren Tests Direct Compute (Anwendungen und Theoretische Tests) und OpenCL (Anwendungen) zum Einsatz.

In Theorie

Bei den theoretischen GPU-Computing-Tests gibt es nichts Spannendes zu berichten, da sich die neuen Grafikkarten nur bezüglich der Taktraten von der alten Generation unterscheiden. In fast allen Programmen drehen die AMD-GPUs regelrechte Kreise um die Nvidia-Konkurrenz, einzig Modelle mit der GK110-GPU können teilweise ein wenig aufholen.

Und Praxis

In den praktischen Tests fallen die Ergebnisse dagegen deutlich anders aus. Zwar gibt es immer noch Programme, die auf AMD besser funktionieren (Musemage), doch hat bei den meisten Applikationen Nvidia die Nase vorn. In Gimp und WinZIP ist der Vorsprung von Nvidia teils deutlich. Auf der anderen Seite zeigen die GeForce-Produkte, abgesehen von der GK110-GPU, einen Totalausfall in einem Test mit der Bildbearbeitungssoftware.

Teilweise lässt sich der Nachteil der AMD-GPUs mit den nur zwei vorhandenen ACE-Einheiten erklären, denn die Radeon HD 7790 sowie die Radeon R7 260X mit ihren voraussichtlich vier ACE-Einheiten (unbestätigt) können teilweise selbst die Radeon HD 7970 GHz Edition überholen. Dies ist zum Beispiel in WinZIP, MediaEspresso und Gimp der Fall.

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