6/13 Grafikkarten 2013 im Vergleich : Ein abschließender Blick zurück

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Ultra-HD-Tests in 3.840 × 2.160 (4K)

„4K“ oder genauer gesagt „Ultra HD“ ist im Consumer-Markt derzeit in aller Munde. Die Verbreitung und Verfügbarkeit von entsprechenden Fernsehern und Monitoren ist zwar gering und zudem der Preis sehr teuer, doch es wird deutlich, dass es sich bei der Auflösung von 3.840 × 2.160 Bildpunkten um den zukünftigen Standard handelt, der möglichst schnell den Markt erreichen soll.

Darüber hinaus fangen nun sowohl AMD als auch Nvidia damit an, mit der höheren Auflösung zu werben, zumal die Grafikkarten immer leistungsfähiger werden. Dementsprechend steigt auch die Ultra-HD-Relevanz bei Grafikkartentests, weswegen wir mit dem 32-Zoll-Monitor Sharp PN-321H, der aktuell noch satte 3.000 Euro im Handel kostet, erste Tests durchgeführt haben. Angesteuert haben wir den Monitor per DisplayPort 1.2 (per „Multi-Stream-Transport“, AMD) beziehungsweise mit zwei HDMI-Anschlüssen (Nvidia; DisplayPort zeigt nur ein schwarzes Bild).

Hinweis: Mittels Schaltfläche über den folgenden Diagrammen kann vorwärts und rückwärts durch Einzelergebnisse der Messungen geklickt werden.

Je höher die Auflösung, desto stärker werden AMDs Radeon-Grafikkarten. Das ist auch in der Ultra-HD-Auflösung 3.840 × 2.160 der Fall. Die Radeon R9 290X im maximierten Modus liegt an der Spitze, während sich die ebenso maximierte GeForce GTX 780 Ti um drei Prozent geschlagen geben muss. Doch auch wenn man die beiden Modelle im Standardmodus betreibt, erreicht die AMD-Entwicklung knapp die Spitzenposition.

Die Radeon R9 290 ergattert sich den dritten Platz und liegt gleichauf mit der schnellsten Nvidia-Hardware im Standardmodus. Die Differenz zwischen der Radeon R9 290X im Standardmodus und der GeForce GTX Titan liegt bei 14 Prozent, die zur GeForce GTX 780 bei 22 Prozent.

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