7/8 Günstige AMD- und Intel-CPUs im Test : Acht Modelle von 30 bis 65 Euro

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Fazit und Ausblick

Wer nicht spielt, der bekommt mit allen acht getesteten Prozessoren in Anwendungen viel Leistung gemessen am eingesetzten Geld. Dabei sind aktuell die Intel-Prozessoren den Varianten von AMD vorzuziehen. Bereits der Celeron G1620 macht für 31 Euro einen soliden Job, die drei darüber angesiedelten Pentium sind etwas schneller, alle vier benötigen in allen Lebenslagen wenig Energie.

Die kleinsten Ableger von AMD kämpfen hingegen mit den Problemen des Modul-Designs, denn auch wenn AMD diese als Dual-Core-CPUs vermarktet, sind es Ein-Modul-Prozessoren mit zwei Threads. Crysis 3 verhindert trotz GTX Titan prompt den Dienst. Bei Anwendungen wie Musik umwandeln und oder ein Video konvertieren sind die kleinsten Modelle überfordert und brauchen sehr viel Zeit.

Das Blatt wendet sich jedoch massiv zu Gunsten von AMD, wenn erst einmal die 60-Euro-Marke erreicht ist. Vier Threads gibt es in dem Segment sonst nicht, der Athlon X4 750K kann dort voll zuschlagen. Doch der Schatten des Energiebedarfs unter Last wird bei dieser CPU allerdings umso größer – hier kämpfen alle vier 32-nm-AMD-Prozessoren mit ähnlichen Problemen.

Acht günstige AMD- und Intel-Prozessoren im Test
Acht günstige AMD- und Intel-Prozessoren im Test

Stichwort integrierte Grafik: kommen für CPUs in diesem Preissegment kleinen Spiel zwischendurch in Frage, sollte die Intel-Grafiklösung direkt zu den Akten gelegt werden. Nicht umsonst wird die Grafikeinheit nach wie vor als die größte Schwäche in Intels CPUs gesehen. Auch AMDs kleinste APUs kämpfen je nach Ausstattung mit den Bildwiederholraten, letztlich sind sie der Intel-Konkurrenz aber oft meilenweit voraus.

Kommt eine diskrete Grafiklösung zum Einsatz, sehen die Intel-Prozessoren traditionell wieder sehr gut aus und platzieren sich vor den AMD-Modellen, mit Ausnahme des Athlon X4. Seine vier Threads sind in Spielen heutzutage gern gesehen. Die AMD-Kaufempfehlung in der Preisklasse um 60 Euro geht nicht nur deshalb klar an die Athlon X4 7xx, von dem es mittlerweile drei Versionen gibt (740, 750K, 760K).

Ausblick

Das neue Jahr wird auch im Einsteigerbereich neues Leben bringen. Die „Kaveri“ getauften Modelle von AMD sollen Mitte Januar zwar zuerst nur für die Oberklasse vorgestellt werden, binnen der kommenden Monate dürften aber auch diese Next-Gen-APUs im Einsteigerbereich ankommen. Auch ist von „sockelbaren“ APUs auf Basis der „Jaguar“-Architektur die Rede.

Bei Intel hingegen wird ein ruhiges Jahr in dem Segment erwartet, angefangen mit neuen Celerons auf „Haswell“-Basis sowie einigen Verstärkungen bei den Pentium-Prozessoren. Eventuell schickt sich Intel aber an, „Bay Trail“ oder den im dritten Quartal erwarteten Nachfolger auch im Desktop präsenter einzusetzen. Durch die breiter aufgestellte Konkurrenz seitens AMD wären vier oder vielleicht gar acht Kerne, wie es „Avoton“ mit acht Kernen und 2,4 GHz bei 20 Watt schon heute bei den Servern zeigt, eine interessante Ansatzweise.

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