4/4 MacBook Pro 15 Zoll im Test : Neue Technik im bekannten Gewand

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Fazit

Der Prefix „S“ ist bei Apple zwar der iPhone-Produktsparte vorbehalten. Dem MacBook Pro 15 Zoll mit Retina-Display des Jahrgangs 2013 hätte dieser Zusatz allerdings ebenfalls gut gestanden: Gleiche Abmaße und gleiches Gewicht aufgrund unveränderter Komponenten bei Gehäuse, Akku und Display; dafür eine aktualisierte Intel-Plattform mit etwas mehr Leistung und längerer Batterielaufzeit.

In der Summe der Änderungen ist das MacBook Pro mit 15 Zoll eine stimmige Aktualisierung. Mehr Leistung auf gleichen Raum mit dieser Akkulaufzeit zu der Verarbeitungsqualität gibt es nicht. Das Display, die Tastatur und das Touchpad machen das MacBook Pro 15 Zoll zum dankbaren Begleiter im Arbeitsalltag abseits potenter Rechner unter dem und großer Monitor auf dem Tisch. Wer im Alltag – egal wie häufig – auf der derzeitige Maximum an Leistung zurückgreifen will und ein hochauflösendes Display wünscht, der kommt im Hause Apple aktuell am neuen MacBook Pro 15 Zoll nicht vorbei.

Auch das ab Werk installierte OS X 10.9 Mavericks kann durch neue Features, die insbesondere mit den erweiterten Energiesparoptionen punkten, überzeugen. Beim Basismodell sollten Anwender abwägen, ob der Verzicht auf die dedizierte Grafiklösung von Nvidia von Relevanz ist.

Die grundlegenden Einschränkungen der Serie bleiben aber auch mit dem 2013er-Modelle erhalten: Optisches Laufwerk? Aufrüstbarkeit (egal bei welcher Komponente)? Kensington Lock? Gibt es nicht.

Das 2013er Apple MacBook Pro 15 Zoll
Das 2013er Apple MacBook Pro 15 Zoll

Wer damit leben kann, der findet im MacBook Pro 15 Zoll ein hervorragend verarbeitetes Notebook mit hoher Leistung, das trotz hochauflösendem Display auf eine sehr gute Akkulaufzeit verweisen kann. Für Besitzer des Vorgängers bietet das neue Modell hingegen keinen nennenswerten Kaufanreiz.

Der Preis liegt bei beiden Versionen gut 300 Euro tiefer als noch im letzten Jahr, bei einer UVP von 1.999 Euro geht es los. Im Handel ist das kleine Modell mittlerweile ab 1.730 Euro zu bekommen.

Damit bleiben zwar auch die MacBook Pro mit hochauflösendem 15-Zoll-Format-Bildschirm Vertreter der hohen Preisklasse. Ein Blick in den Handel zeigt allerdings, dass die Konkurrenz aus dem Windows-Lager nicht günstiger ist. Wobei Konkurrenz nicht nur in Bezug auf die Gretchenfrage Windows oder OS X ein schwacher Begriff ist.

Auf Lagerware oberhalb von 14 Zoll und mit Displays über 200 ppi beschränkt, finden sich mit dem Asus Zenbook UX51VZ ab 1.899 Euro, dem Fujitsu Lifebook U904 ab 1.830 Euro und dem Lenovo ThinkPad T540p ab 1.840 Euro ganze drei Geräte neben dem MacBook Pro im Preisvergleich wieder. Bereits angekündigte Alternativen von Dell (Liefertermin laut Dell.de 13.1.2014) oder Samsung (Liefertermin unbekannt) lassen hingegen weiterhin auf sich warten.

Verfügbarkeit & Preise

Das MacBook Pro 15 Zoll ist seit Ende Oktober verfügbar. Die Grundausstattung mit Intel Core i7-4750HQ, 8 Gigabyte Speicher und 265 GB SSD kostet bei Apple offiziell 1.999 Euro, die hier getestete Version mit Core i7-4850HQ, 16 Gigabyte Speicher, GeForce GT 750M und 512 GB SSD 2.599 Euro. Bei alternativen Händlern sind beide Modelle mittlerweile ab 1.730 Euro respektive 2.310 Euro zu bekommen.

Käufer sollten beim Kauf darauf achten, welches Tastatur-Layout sie erwerben. Im Handel sind unzählige Modell mit britischem Layout wie bei unserem Testmuster zu finden.

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