News : Netflix plant Streaming in 4K-Auflösung

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Während Amazon vor Kurzem angekündigt hat, ab 2014 alle Serien in 4K-Auflösung produzieren zu wollen, geht Netflix bereits einen Schritt weiter: Wie das Unternehmen bekannt gibt, werden Kunden des Video-on-Demand-Anbieters die zweite Staffel der eigenen Serie „House of Cards“ bereits im Februar 2014 in 4K zu sehen bekommen.

Dafür arbeitet das Unternehmen, wie der Chief Product Officer (CPO) Neil Hunt in einem Interview mit Stuff verriet, bereits mit zahlreichen Fernsehherstellern zusammen, um die 4K-Inhalte auf den kommenden Smart-TV-Geräten zur Verfügung stellen zu können. Namen wollte er nicht nennen, es werden laut Hunt jedoch „die großen Hersteller“ vertreten sein, die entsprechende 4K-kompatible Geräte auf der im Januar stattfindenden CES 2014 in Las Vegas vorstellen würden.

Nutzern, die auf der PlayStation 4 respektive Xbox One ebenfalls 4K-Inhalte von Netflix erwarten, gibt der Manager vorerst eine Absage. So seien „die neuen Spielekonsolen möglicherweise 4K-kompatibel“, aufgrund „einiger fehlender Standards“ und des ebenfalls fehlenden HDMI 2.0 sei eine problemlose Übertragung der Inhalte von der Konsole auf den Fernseher zu diesem Zeitpunkt jedoch noch nicht ohne weiteres möglich. Aus diesem Grund habe man sich laut Hunt vorerst für die in Smart-TV-Geräte integrierte Applikation entschieden.

Als Grund für die Entscheidung, die eigene Serie „House of Cards“ bereits im Februar 2014 in 4K übertragen zu wollen, gibt der Netflix-Manager das fehlende Angebot an hochauflösenden Inhalten mit einer Auflösung von 3.840 × 2.160 Bildpunkten an. Neben „House of Cards“ sollen bei Netflix zukünftig auch weitere Serien respektive Spielfilme in 4K-Auflösung zur Verfügung stehen, das Angebot werde laut Hunt allerdings nur einen kleinen Teil des eigenen Katalogs ausmachen.

Wie die 4K-Serien in Hinsicht auf die in einigen Ländern geringere zur Verfügung stehende Internetbandbreite ausgestrahlt werden sollen, teilt Hunt jedoch nicht mit. Denn Netflix ist in über 40 Ländern verfügbar. Dazu gehören neben den USA, Mexiko und weiteren südamerikanischen Ländern auch europäische Märkte wie zum Beispiel Großbritannien, Irland, Dänemark, Schweden, Norwegen, Finnland und zuletzt auch die Niederlande.