3/3 World of Warplanes im Test : Fliegende Panzer für den Free-to-Play-Hit

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Fazit

Das Prinzip hinter dem Free-to-Play-Spiel World of Warplanes lässt sich als „World of Tanks mit Flugzeugen“ perfekt umschreiben und benennt bereits fast alle wichtigen Änderungen. Die weiteren, wesentlichen Neuerungen: Geschossen wird meist schon wenige Sekunden nach dem Spielstart, die Gefechte spielen sich auch deshalb in Verbindung mit den agileren Untersätzen schneller. Und Bodenziele ersetzen Flaggenpunkte. Der letzte Punkt ist auf den Servern aktuell quasi irrelevant.

„WoW(p)“ sieht nett aus und spielt sich flott, eignet sich trotz der taktischen Elemente und der fixen Action mit leichtem Tiefgang aber vor allem für eine Runde zwischendurch. Für eine Dosis Ballern zwischen zwei Terminen ein netter Mix, für längere Sitzungen fehlen Spielmodi und die Möglichkeit, Fehler beim Fliegen zu begehen. Die Verknüpfung verschiedener Wargaming-Accounts legt nahe, dass der Publisher den Punkt Abwechslung nicht im Spiel selbst, sondern in der Free-to-Play-Familie lösen will: Wer genug von Team-Deathmatch mit Panzern hat, wechselt zu Flugzeugen – oder bald zu Kriegsschiffen.

Freunde von World of Tanks respektive kurzweiliger Arcade-Action werden sich für dieses Konzept begeistern können. Wem es nach mehr Simulation und vielfältigeren Einsätzen gelüstet, der sollte hingegen einen Blick auf die Free-to-Play-Alternative War Thunder werfen.

World of Warplanes im Test

Jugendschutz

„World of Warplanes“ kann kostenlos heruntergeladen werden, zum Spielen ist ein Konto beim Entwickler Wargaming erforderlich.

In Sachen Jugendschutz gilt es zu erwähnen, dass das Spiel von der USK noch keine Einstufung erhalten hat.

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