be quiet! Dark Rock Pro 3 CPU-Kühler im Test: Die 2. Neuauflage des Doppelturmriesen

 3/7
Martin Eckardt
75 Kommentare

Montagebesonderheiten

Wenig kreative Impulse setzt be quiet! auch beim Montagesystem, welches sich praktisch unverändert zu den Vorgängerversionen präsentiert. Dabei hätte das System durchaus etwas mehr Komfort verdient. Im Gegensatz zur direkten Kühlerkonkurrenz in Form von Thermalright oder Noctua setzt be quiet! nicht auf ein separates Installationsmodul, welches zunächst mit dem Motherboard verbunden wird und nachfolgend den Kühler arretiert, sondern sieht sowohl für AMD- als auch für Intel-Plattformen eine direkte Verschraubung des knapp 1,2 Kilogramm schweren Kühlers mit der Rückplatte vor.

Unverändertes Montagekit für AMD- und Intel-Plattformen besitzt deutliche Komfort-Reserven
Unverändertes Montagekit für AMD- und Intel-Plattformen besitzt deutliche Komfort-Reserven

Dieses System erfordert es, zunächst die systemspezifischen Metallbügel an der Bodenplatte des Kühlers anzubringen und auf Intel-Systemen mit den entsprechenden Gewindemuttern im passenden Bohrlochabstand auszustatten. Bei ausgebauter Hauptplatine wird die gut isolierte Rückplatte anschließend mit vier Schrauben und vorderseitigen Kunststoff-Clips fixiert, bevor der Kühler auf die mit Wärmeleitpaste benetzte CPU aufgesetzt werden kann. Die Schwierigkeit besteht schließlich darin, die rückseitig durchgefädelten Halteschrauben mit den Gewindemuttern des Kühlers in Einklang zu bringen und letztlich mit Hilfe eines Kreuz-Schraubendrehers, der nicht zum Lieferumfang des Kühlers zählt, fest zu installieren.

be quiet! Dark Rock Pro 3 ohne Lüfter montiert
be quiet! Dark Rock Pro 3 ohne Lüfter montiert
Seitliche Ansicht der Doppeltürme mit Lüftern
Seitliche Ansicht der Doppeltürme mit Lüftern
Auflage des 120-mm-Lüfters auf den RAM-Bausteinen
Auflage des 120-mm-Lüfters auf den RAM-Bausteinen

Aufgrund der Größe des Kühlers ist die übergreifende Kompatibilität entsprechend begrenzt. Insbesondere Arbeitsspeichermodule mit höher bauenden Kühlkörpern können dem 120-mm-Lüfter des Dark Rock Pro 3 in die Quere kommen. Darüber hinaus gelten auch die typischen Einschränkungen für flache Gehäuse: Mit einer Bauhöhe von 163 Millimetern passt der Kühler nicht in jedes Chassis.