5/7 be quiet! Dark Rock Pro 3 CPU-Kühler im Test : Die 2. Neuauflage des Doppelturmriesen

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Kühlleistung

Wir testen den be quiet! Dark Rock Pro 3 auf Grundlage unseres Luftkühl-Testsystems sowohl mit Serienbelüftung (120- und 135-mm-SilentWings im Dualbetrieb, nur zentral zwischen den Doppeltürmen verbauter 135-mm-SilentWings im Einzelbetrieb), mit unseren 120-mm-Referenzlüftern (Alpenföhn Wingboost 120) sowie ohne direkte Belüftung (semipassiv, nur Gehäuselüfter).

Serienbelüftung (SilentWings 120/135)

Der vergleichsweise niedrige Luftdurchsatz der SilentWings führt in unserer drehzahlabhängigen Darstellung der Kühlleistung zunächst zu einer gewissen Benachteiligung des Dark Rock Pro 3. So stellt sich die Leistung des doppelt belüfteten Flaggschiffs nur etwa auf Höhe sehr guter Tower-Kühler mit Einzelbelüftung (etwa Thermalright HR-22 mit TY-147 oder Noctua NH-U14S mit NF-A15) dar. Betreiben wir den Doppelturmkühler gar nur mit zentralem 135-mm-Serienlüfter, so bleibt nur ein Platz im Hinterfeld unserer Gegenüberstellung.

Außenlüfter im 120-mm-Format, Zentrallüfter mit 135-mm-Kantenlänge
Außenlüfter im 120-mm-Format, Zentrallüfter mit 135-mm-Kantenlänge
Dark Rock Pro 3 mit serienmäßiger Doppelbelüftung
Dark Rock Pro 3 mit serienmäßiger Doppelbelüftung
Doppelturm mit bis zu drei Lüftern – Befestigung per Drahtbügel
Doppelturm mit bis zu drei Lüftern – Befestigung per Drahtbügel

Das Blatt wendet sich jedoch erwartungsgemäß bei unserer schalldruckabhängigen Darstellung der Kühlleistung. Aufgrund der sehr leisen Lüfter kann der be quiet! Dark Rock Pro 3 deutlich an Boden gutmachen und sich leistungsstark präsentieren. Lediglich Noctuas NH-U14S mit Doppelbelüftung sehen wir in dieser Disziplin noch besser aufgestellt. In Relation zum direkten Vorgänger Dark Rock Pro 2 haben sich die Kühleigenschaften des Neulings leicht verbessert. Im Alltag dürfte der Leistungssprung jedoch fast vernachlässigbar sein.

Dargestellt sind die arithmetischen Mittel der Durchschnittstemperaturen der vier Prozessorkerne (Intel Core i5-2500K) im fünfzehnminütigen Auslastungsintervall nach erreichtem Maximaltemperatur-Plateau in Abhängigkeit der angelegten Lüfterdrehzahl respektive des im Einzelbetrieb des Kühlers gemessenen Schalldrucks (zehn Zentimeter Entfernung).

Zur besseren Verfolgung des gewünschten Produktes oder Anzeige der konkreten Temperaturwerte können Graph oder Legendeneintrag per Mausklick hervorgehoben respektive ausgeblendet werden.

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