11/14 110 Konfigurationen verglichen : Sechs Grafikkarten in fünf Gehäusen im Test

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Nvidia GeForce GTX 780 Ti

Mit 2,5 Dezibel Differenz zwischen dem leisesten und dem lautesten Gehäuse mit reduzierten Lüfterdrehzahlen stellt das Referenzdesign der GeForce GTX 780 Ti den am wenigsten streuenden Testprobanden dar. Sowohl bei vollen als auch bei reduzierten Drehzahlen liegt das Fractal Design Define R4 auf dem ersten Platz. Das Kühlerdesign, das die erwärmte Abluft aus dem Tower befördert, kommt dem gedämmten Midi-Tower zugute.

In Betracht gezogen werden muss allerdings, dass die Grafikkarte unter Werkseinstellungen in der Testsequenz in allen Gehäusen vom Power-Target im Takt gesenkt wird.

Lässt man der Nvidia-Karte freien Lauf und maximiert das Power- und das Temperatur-Target, muss sich das „R4“ bei reduzierter Belüftung den ersten Platz mit dem Phantek Enthoo Primo teilen. Bei voller Belüftung holt Fractal Design dagegen wieder den ersten Platz. Jeweils auf deutlich höherem Lautstärkeniveau.

Mit Werkseinstellungen sind die Drehzahlen des Kühlsystems unauffällig. Mit maximierten Temperatur- und Power-Targets zeigt sich hingegen, dass das gedämmte Gehäuse von Fractal Design an seine Grenzen stößt. Dank Dämmung bleibt es zwar insgesamt das leiseste, die Grafikkarte dreht allerdings rund 500 U/min schneller als in der gesamten Konkurrenz.

Abermals zeigt das gute Abschneiden des Define R4 beim Blick auf die Taktraten eine Schattenseite: das Referenzdesign taktet im gedämmten Tower so niedrig wie in keinem anderen. Allerdings taktet die Grafikkarte in jedem Gehäuse herunter, da das Power-Target erreicht wird.

Maximale Taktraten nach 20 Minuten unter Volllast
Theoretischer
Höchsttakt
Ronin 690 III N300 Define R4 Enthoo Primo
Nvidia GTX 780 Ti 1.006 927-940 940 940-953 875 928-940
Nvidia GTX 780 Ti „Max“ 1.006 1.006 1.006 1.006 993-1.006 1.006
Angaben in MHz

Doch auch die maximierte Variante erreicht nur im R4 nicht den maximalen Takt – und dort wird das Power-Target nicht erreicht. Auch die signifikant höheren Lüfterdrehzahlen ändern daran nichts.

Das nachfolgende Video vermittelt abschließend einen hörbaren Eindruck aller zehn Betriebsmodi.

Nvidia GeForce GTX 780 Ti im Gehäusetest

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