News : Minecraft-Film von Warner Bros. in Planung

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Mit „Minecraft“ feierte Schöpfer Marcus Persson alias „Notch“ einen Überraschungserfolg. Jetzt soll das „Klötzchen-Sandbox-Spiel“ verfilmt werden. Via Twitter bestätigt Persson, dieses Vorhaben. Das US-Filmunternehmen Warner Bros. soll an einer Verfilmung interessiert sein.

Das Magazin Deadline schreibt, dass Warner Bros. die nötigen Rechte vom Minecraft-Entwicklerstudio Mojang bereits erworben hat. Angeblich ist eine „Live-Action-Version“ des Spiels geplant, womit ein Animationsfilm unwahrscheinlich ist. Roy Lee, der mit Horror-Streifen wie „The Ring“ und „The Grudge“ bekannt wurde, jedoch zuletzt mit „The Lego Movie“ auch gänzlich andere Genres bediente, soll zusammen mit Jill Messick den Minecraft-Film produzieren.

Minecraft-Schöpfer Persson erklärt auf Twitter, dass er eigentlich selbst derjenige sein wollte, der die Pläne zu einem Film enthüllt. Er bestätigt zudem, dass die Entwickler zusammen mit Warner Bros. an diesem Projekt arbeiten.

In einer E-Mail an das Spielemagazin Polygon bestätigt er erneut, dass es sich bei der Meldung nicht um einen Scherz handelt und räumt ein: „Mir ist auch bewusst, dass Minecraft damit seinen Zenit überschreiten könnte, aber wie oft bekommst du die Chance, Teil eines Films zu sein?“.

Eine Kickstarter-Kampagne zur Finanzierung eines von Fans erstellten Minecraft-Films wurde vor wenigen Wochen abgebrochen; von der angepeilten Summe wurde nur ein Bruchteil erreicht.

Minecraft ist ein Open-World-Sandbox-Spiel, in dem es vorrangig darum geht, die Spielwelt mit würfelförmigen Blöcken selbst zu gestalten. Elementarer Bestandteil des Spielprinzips ist dabei das sogenannte Crafting: die Erschaffung neuer Objekte oder Gegenstände aus gesammelten Materialien.

Minecraft erschien bereits 2009 als Alpha-Version. Im November 2011 folgte die vollendete Fassung. Anfangs nur für den PC bestimmt, gibt es das Spiel inzwischen für diverse Plattformen wie Spielkonsolen und Handhelds und weist inzwischen 100 Millionen registrierte Spieler auf, wie Persson vor wenigen Tagen verkündete.