News : Project Spark ändert Free-to-Play-Modell

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Kurz nachdem die Welten- und Spielbau-Simulation Project Spark auf der Xbox One in die offene Beta-Phase gestartet ist, kündigt das Entwicklerstudio Team Dakota ein neues System für die Ingame-Transaktionen an. Das bisherige Konzept des Free-to-Play-Spiels rief auch bei unseren Lesern Kritik hervor.

Bislang war Project Spark um „Spark Time“ sowie Editor-Tools herum aufgebaut; einige Elemente konnten nicht frei in eigenen Projekten verwendet werden, sondern mussten als DLC erworben werden. Dies betraf nicht nur den kreativen Part, denn Spark Time begrenzte die Zeit, in der Inhalte ohne Einschränkungen gespielt werden konnten, auf 40 Minuten pro Tag – danach mussten die in einem Level verwendeten Bauteile auch vom Nutzer gekauft worden sein. Dies war gegen Credits, der Basiswährung, oder Tokens, der Echtgeld-Premiumwährung des Spiels, möglich. Die zusätzlich käufliche Spark Time respektive der zeitlich unbegrenzte Premium-Zugang Spark Power verdoppelte gleichzeitig die Rate, mit der Erfahrungspunkte sowie Credits verdient wurden.

Diese Limitierung entfällt nun; künftig können Spieler jegliche von anderen Editoren erstellte Inhalte ohne Begrenzung spielen. In der Begründung heißt es, dass Nutzer unter Umständen Spark Power nur aufgrund des unbegrenzten Zugangs zu Inhalten aus der Community erworben hätten. Zum Verändern der Levels müssen die darin verwendeten Pakete und Module jedoch nach wie vor freigeschaltet werden.

Der mit der Spark Power verbundene Bonus nennt sich nun Spark Premium und gewährt die gleichen Erfahrungspunkte- und Credit-Boni. Neben generell leicht gesenkten Kosten für ein 30-Tage-Abo gibt es zudem Pakete mit drei, sechs und zwölf Monaten Laufzeit, die zwei, fünf und zwölf zusätzliche, permanente Upload-Slots gewähren. Der Basis-Account verfügt über drei Slots, alle vor der offenen Beta aktivierten Konten behalten die bisher offerierten fünf Slots. Wer in den letzten 30 Tagen ein 30-Tage-Abo erworben hat, erhält den Kaufpreis zudem in Form von Credits gutgeschrieben. Die Preisgestaltung der Bauelemente, an denen ebenfalls Kritik geübt wurde, wurde jedoch nicht angepasst.