4/4 Zotac Zbox nano ID67 Plus im Test : Kompakte Anschlussvielfalt mit Intel Core i3

, 52 Kommentare

Fazit und Empfehlung

Die Zotac Zbox nano ID67 schafft den Brückenschlag zum bisher schnellsten von uns getesteten Kleinst-PCs, sowohl was die Leistung als auch was den Preis angeht.

Die Leistung der Zbox nano ID67 weiß in den alltäglichen Anwendungen zu überzeugen. Dank der „Haswell“-Architektur verrichtet der Dual-Core-Prozessor mit seinen vier Threads die Arbeit zügig, das umfassende Feature-Set der CPU hilft dabei. Der geringe Takt von 1,7 GHz ohne Turbo-Unterstützung kann nur in Einzelfällen zur Bremse werden. Ein höherer Takt würde das einzige echte Problem des Mini-PCs aber noch verschlimmern: Mit erhöhter Abwärme würde die Lautstärke des Lüfters noch weiter ansteigen. Hier ist der Kunde selbst gefragt. Im BIOS können diesem Radaumacher gewisse Schranken gesetzt werden, denn insbesondere die Schneller-Langsamer-Schneller-Automatik im XBMC-Betrieb nervt.

Zotac Zbox nano ID67 – Anschlüsse Rückseite
Zotac Zbox nano ID67 – Anschlüsse Rückseite

An allen anderen Stellen kann die Box so richtig glänzen. In erster Linie ist das die Anschlussvielfalt, denn dort gibt es nichts, was fehlt. Bei den externen Möglichkeiten gibt es alles von HDMI und DisplayPort über sechs USB-Anschlüsse. Ein eSATA-Port, ein Kartenleser und die Infrarotschnittstelle runden das Paket ab. Intern kann der NanoRAID getaufte Adapter überzeugen, erlaubt er doch den Einsatz einer oder auch zweier mSATA-SSDs im RAID-Verbund als Alternative zu einer normalen 2,5-Zoll-Speicherlösung. Mehr geht auf dem kleinen Raum nicht!

Am Ende stellt sich auch bei dem Mini-PC die Preisfrage und was genau das Gerät denn leisten soll. Im Gegensatz zu den Mini-PCs mit AMDs „Kabini“ und Intels „Bay Trail“ ist der Zbox in der Lage, HD-Inhalten beim Streaming über Watchever flüssig darzustellen. Mit einem Grundpreis von ca. 280 Euro in der blanken Version ohne Arbeits- und Massenspeicher werden jedoch ganz andere Regionen anvisiert als mit dem 115-Euro-Bay-Trail-NUC.

Mit dem Grundpreis ist es bekanntlich nicht getan, hinzu kommen mindestens 4 GByte DDR3L-1600 für 30 Euro sowie eine kleine SSD oder größere HDD für jeweils etwa 60 Euro. Je nach Wunsch fällt deshalb eventuell die 400-Euro-Marke – dort liegt dann auch der Preis für die Plus-Variante der Zotac Zbox nano ID67 inklusive RAM und HDD.

Dieser Artikel war interessant, hilfreich oder beides? Die Redaktion freut sich über jede Unterstützung in Form deaktivierter Werbeblocker oder eines Abonnements von ComputerBase Pro. Mehr zum Thema Anzeigen auf ComputerBase.