News : OCZ Vector 180 schlägt Brücke zwischen Consumer und Server

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Obwohl es das einzig neue SSD-Modell ist, das OCZ auf der Computex 2014 zeigt, verliert die aktuelle Pressemitteilung kein Wort darüber: Die neue OCZ Vector 180 mit Barefoot-3-Controller und Toshiba-NAND soll sich sowohl an Enthusiasten richten als auch in Servern der Einstiegsklasse Verwendung finden.

Das ausgestellte Modell ohne Gehäuse offenbart den Blick auf eine typische Platine für 2,5-Zoll-SATA-SSDs. Erkennbar sind Speicherchips von Toshiba, deren Aufschrift auf MLC-Speicher der 19-nm-Generation hinweist. Außerdem ist ein DDR3-SDRAM-Chip mit 512 Megabyte Kapazität von Micron als Cache zu sehen.

OCZ Vector 180
OCZ Vector 180
OCZ Vector 180
OCZ Vector 180

Das Typenschild gibt einige, aber insgesamt nur spärliche Details über die Vector 180 preis. Als Controller dient das Modell Barefoot 3 M00 aus der von OCZ seinerzeit übernommenen Indilinx-Entwicklung. Die Kombination aus Steuerungschip, Flash-Speicher und SATA-6-Gb/s-Schnittstelle erinnert stark an den namentlich nächsten Verwandten Vector 150 für Consumer. Allerdings soll neuer „A19“-Flash-Speicher zum Einsatz kommen, der die Vector 180 im Zusammenspiel mit zusätzlichen Features für Server „geringfügig teurer“ als die 150er-Serie machen wird.

Als Leistungsangaben werden bis zu 550 MB/s (sequenzielles Lesen) und 100.000 IOPS genannt. Die sogenannte P-Protection – als Äquivalent zu Power Lost Data Protection auf den Server-Varianten – schreibt den Inhalt des Cache bei Stromverlust auf die NAND-Zellen, damit keine Daten verloren gehen. Eine französische Seite berichtet, dass es die SSDs in Varianten mit 120, 240, 480 und 960 Gigabyte nutzbarer Kapazität geben wird.

OCZs Marketing Director sprach gegenüber ComputerBase von einer Verfügbarkeit der Vector 180 bereits in sechs bis acht Wochen. Demnach ist in den kommenden Wochen mit näheren Details sowie der offiziellen Ankündigung zu rechnen.