Grafikkarten: Benchmarks & Methodik (2014)

Wolfgang Andermahr 3 Kommentare
Grafikkarten: Benchmarks & Methodik (2014)

Einleitung

Ab Mai 2015 haben sich die Testverfahren für Grafikkarten-Tests auf ComputerBase geändert. Diese lassen sich in einem weiteren Artikel nachlesen.

Die Grafikkarten-Tests von ComputerBase setzen sich nicht nur aus zahlreichen Spielen zusammen, sondern auch aus anderen Testreihen wie beispielsweise Messungen zur Lautstärke und zur Leistungsaufnahme.

Im Folgenden wird Einblick in die einheitliche Testmethodik für AMD- und Nvidia-Grafikkarten, wie sie seit August 2014 zum Einsatz kommt, gegeben. Neben dem neuen Testsystem stehen die angepassten Benchmarks im Vordergrund.

Testsystem

  • Prozessor
  • CPU-Kühler
    • Prolimatech Armageddon + Prolimatech Vortex 14 (140 mm bei 1.000 RPM)
  • Motherboard
    • Asus Z87-Deluxe (Intel Z87, BIOS-Version: 1802)
  • Arbeitsspeicher
    • 2x 8.192 MB AMD Radeon DDR3-1.600 (11-11-11-32)
  • Grafikkarten
  • Treiberversionen
    • AMD Catalyst 14.6 RC2
    • AMD Catalyst 14.30 Beta (R9 285)
    • Nvidia GeForce 340.43 Beta
    • Nvidia GeForce 344.07 (GTX 970, GTX 980)
    • Nvidia GeForce 347.84 (GTX Titan X)
  • Netzteil
    • SuperFlower Leadex Gold (750 Watt, Semi-Passiv-Betrieb, 80 Plus Gold)
  • Peripherie
    • LiteOn iHOS104 Blu-ray-Laufwerk
    • Crucial M500 mit 480 GB, SATA 6 Gbit/s (Windows und Benchmarks)
    • Western Digital Caviar Black mit 1.000 GB und 64 MB Cache, SATA III (Tools, Backups)
  • Gehäuse
    Primär:
    • Cooler Master CM 690 III
    • 1 x 200-mm-Lüfter mit 740 Umdrehungen pro Minute an der Front
    • 1 x 120-mm-Lüfter mit 1.130 Umdrehungen pro Minute an der Rückseite
    Sekundär:
  • Software
    • Microsoft Windows 8.1
    • Microsoft DirectX 9.0c
    • Microsoft DirectX 11 (11.1, 11.2)
    • CyberLink PowerDVD 14

Benchmarks

Folgende Benchmarks kommen zum Einsatz:

  • Synthetische Benchmarks:
    • 3DMark, Version 1.1.0
  • Spielebenchmarks:
    • Anno 2070
    • Assassin's Creed 4
    • Battlefield 4
    • Bioshock: Infinite
    • Call of Duty: Ghost
    • Company of Heroes 2
    • Crysis 3
    • Far Cry 3
    • Grid: Autosport
    • Hitman: Absolution
    • Metro: Last Light
    • Rome 2
    • Thief
    • Risen 2
    • Tomb Raider

Alle Benchmarks werden mit maximalen Details ausgeführt, damit die Grafikkarte möglichst hoch belastet wird. Sollte davon abgewichen werden, wird dies explizit unter Angabe der gewählten Detailstufe erwähnt. Als Auflösungen kommen 1.920 × 1.080, 2.560 × 1.600 sowie 3.840 × 2.160 (je nach Geschwindigkeit der Grafikkarte) zum Einsatz. Damit wird auch modernen High-End-Grafikkarten Tribut gezollt, die durch ihre Rechenkraft niedrigere Auflösungen CPU-limitiert werden lassen. Die getesteten Grafikkarten durchlaufen den Benchmarkparcours ausschließlich ab vierfachem Anti-Aliasing (beziehungsweise Post-Processing-AA) sowie 16-fachen anisotropen Filter.

Sorgfältige Überlegungen und die mehrfache Analyse aufgenommener Spielesequenzen haben gezeigt, dass die Qualität der Texturfilterung auf aktuellen AMD- und Nvidia-Grafikkarten ab der Radeon-HD-7000-Serie mit der Graphics-Core-Next-Architektur nur noch kleine Unterschiede aufweist. Die Implementierung von Nvidia ist weiterhin etwas besser.

Treibereinstellungen: Nvidia-Grafikkarten:

  • Texturfilterung: Qualität
  • Vertikale Synchronisierung: Immer aus
  • Trilineare Optimierung: Ein
  • Anisotrope Muster-Optimierung: Aus
  • Negativer LOD-Bias: Clamp
  • AA-Modus: 4xAA, 4xSSAA
  • Transparenz AA: Aus

Treibereinstellungen: AMD-Grafikkarten:

  • Texturfilterung: Qualität
  • „Surface-Format“-Optimierung: Aus
  • Vertikale Synchronisierung: Immer aus
  • AA-Modus: 4xAA, 4xSSAA
  • Anti-Aliasing-Mode: Multi-Sampling
  • Tessellation: Applikationsgesteuert
  • PowerTune: 0

Auf der nächsten Seite: Testmethodik