2/8 Nvidia Shield Tablet im Test : Spielen und Streamen mit dem Tegra K1

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Display

Auch das Display ist nicht gleichmäßig im Gehäuse verbaut. Von der Seite betrachtet ist eine leichte Wölbung wie bei gebogenen Fernsehern zu erkennen. Längs betrachtet wirkt das Display wie in sich verzogen, weil die jeweils gegenüberliegenden Ecken nicht auf gleicher Höhe liegen.

Diese Merkmale trüben die ansonsten guten Eigenschaften des Displays. Denn weder Auflösung noch Kontrast oder Blickwinkel geben Anlass für Kritik. Zwar stellen Tablets wie das Xperia Tablet Z2 von Sony und vor allem das Samsung Galaxy Tab S 8.4 Farben kräftiger dar und leuchten etwas heller, an der allgemeinen Darstellungsqualität mit neutralem Weißpunkt von 6.500 Kelvin gibt es hingegen nicht auszusetzen.

Laufzeit

Wer das Shield Tablet nicht für das Streaming von Spielen sondern für Videos verwendet, wird in puncto Akkulaufzeit nicht enttäuscht. Im Video-Dauertest über YouTube (WLAN) mit einem 720p-Video kommt das Tablet der 6-Stunden-Marke nahe. Dieser Wert ist befriedigend, reicht aber bei weitem nicht an die sieben oder siebeneinhalb Stunden eines Kindle Fire HDX oder Google Nexus 7.

Im Browser-Dauertest schlägt sich das Shield Tablet umso besser, nur die größeren 9- und 10-Zoll-Tablets platzieren sich noch weiter vorne. Mit über fünfeinhalb Stunden markiert das Nvidia-Tablet die neue Spitze unter den kompakten 7- und 8-Zoll-Modellen.

Tegra K1 Benchmarks

Der K1 zeigt die von Nvidia so oft beworbene Leistung. Der Tegra K1 ist im Schnitt mit Abstand der schnellste ARM-SoC in der Testreihe. Den Vorteil erkämpft sich der Tegra K1 jedoch ausschließlich mit der Kepler-GPU, die allen anderen GPUs im mobilen Markt deutlich überlegen ist. Die CPU ist dagegen zwar ebenfalls schnell, kann sich aber nicht von den Konkurrenzmodellen absetzen und in einzelnen Benchmarks muss sie sich geschlagen geben.

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