2/2 Road not Taken im Test : Am Anfang packendes Puzzelspiel

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Fazit

„Road not Taken“ ist vergleichbar mit einem 100-Meter-Läufer, der bei einem Marathon antritt: In den ersten Momenten verzückt er den Zuschauer, auf den letzten Metern möchte der dagegen am liebsten nicht mehr hinsehen.

Dies liegt daran, dass der Titel ausschließlich von den zunächst vielfältigen Möglichkeiten zur Kombination von Gegenständen lebt. So macht es anfänglich richtig Spaß, auch mal ungewöhnliche, wenig naheliegende Kombinationen zu testen, zumal diese vom Spiel nicht selten mit ebenso ungewöhnlichen, witzigen Reaktionen beantwortet werden. Auf diese Art übertüncht „Road not Taken“ zu Beginn gekonnt, dass die Spielmechanik grundsätzlich clever, auf Dauer aber doch sehr redundant ist.

Leider wird die auf Dauer drohende Monotonie nicht durch besondere Story- oder Interaktionskniffe aufgefangen, sodass sich bei uns tatsächlich relativ schnell Langeweilie breitmachte. Das ist schade, weil uns der Titel grundsätzlich und insbesondere auch optisch eigentlich gut gefällt.

Unterm Strich reicht es so nicht für eine Empfehlung. Auch wenn „Road not Taken“ derzeit mit einem Rabatt bei Steam für knapp 12 Euro zu haben ist. Schade.

Road not Taken im Test

Kopier- & Jugendschutz

„Road not Taken“ funktioniert über Steam, sodass der Key über die Valve-Plattform aktiviert werden muss. Dazu ist einmalig eine Internetverbindung nötig; ein Wiederverkauf wird durch die Bindung an das Steam-Konto aber quasi unmöglich gemacht.

In Sachen Jugendschutz gilt es zu erwähnen, dass der Titel von der USK bisher nicht bewertet wurde.

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